Malerei & Skulptur im Dialog im Museum Altomünster

Event: Remigiusz Dulko & Fabian Oppolzer – Malerei & Skulptur im Dialog in Museum Altomünster, St. Birgittenhof 6, 85250 Altomünster on 3. Januar 2027

Datum und Uhrzeit

3. Januar 2027 13:00 Uhr

Veranstaltungsort

Museum Altomünster
St.Birgittenhof 6, 85250 Altomünster, Germany

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2,50 €
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Über diese Veranstaltung

Ausstellungen & Museen

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Wenn Malerei und Skulptur miteinander ins Gespräch kommen

Im Museum Altomünster begegnen sich zwei eigenständige künstlerische Positionen: die ausdrucksstarken Bronzeskulpturen des polnischen Bildhauers Remigiusz Dulko und die atmosphärisch aufgeladenen Bilder des Aichacher Malers und Schriftstellers Fabian Oppolzer. Die Ausstellung Malerei & Skulptur im Dialog verbindet unterschiedliche Medien, kulturelle Erfahrungen und historische Perspektiven zu einem konzentrierten Kunsterlebnis.

Bronze zwischen Körper, Erinnerung und Spiritualität

Remigiusz Dulko, 1955 in Lidzbark Warmiński geboren, studierte Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Krakau und schloss sein Studium 1979 mit Auszeichnung ab. Seit Beginn seiner künstlerischen Laufbahn arbeitet er intensiv mit Bronze und begleitet jeden Schritt des Entstehungsprozesses – vom Entwurf über das Modell bis zur abschließenden Bearbeitung.

Seine figurativen Skulpturen bewegen sich zwischen dem Sakralen und dem Profanen. Menschliche Beziehungen, Erinnerung, Spiritualität und symbolische Verdichtung prägen die Werkauffassung. Die Bronze verleiht den Arbeiten Gewicht, Wärme und eine zugleich widerständige wie sinnliche Oberfläche. In der Werkbetrachtung wird sichtbar, wie plastische Form Gedanken körperlich im Raum verankert.

Fabian Oppolzer: Malerei mit literarischer Sensibilität

Fabian Oppolzer, 1984 in Stuttgart geboren, studierte Geschichte, Theologie und Vergleichende Literaturwissenschaften in Wien. Seit 2012 arbeitet er als freier Schriftsteller, seit 2017 auch als bildnerischer Künstler. Seine künstlerische Praxis umfasst realistische Porträts ebenso wie imaginative, traumartige Bildwelten, in denen Bekanntes und Fremdes ineinander übergehen.

Für diese Ausstellung treten seine Gemälde in einen bewussten Austausch mit Dul­kos Skulpturen. Farben, Formen und Atmosphären reagieren auf die plastische Präsenz der Bronze. Das Auge wandert von der malerischen Oberfläche zur dreidimensionalen Gestalt, von Farbklängen zu Schatten und von erzählerischen Andeutungen zu körperlicher Präsenz.

Ein Dialog über Grenzen hinweg

Die Kuratierung nimmt die Landkreispartnerschaft zwischen Dachau und Oświęcim auf. Zwei Künstler aus unterschiedlichen kulturellen Zusammenhängen begegnen sich in einer Ausstellung, die Kunst als eigenständige Sprache der Verständigung erfahrbar macht. Malerei und Skulptur stehen dabei nicht isoliert nebeneinander, sondern eröffnen neue Perspektiven auf Nähe, Erinnerung und kulturelle Verbindung.

Ergänzend wird ein Film über den Staffellauf von Dachau nach Auschwitz gezeigt. Der Lauf setzte ein Zeichen des Gedenkens und der Versöhnung und erweitert die ästhetische Erfahrung um eine Dimension kultureller Bildung und historischer Verantwortung.

Ausstellungsatmosphäre und Kunsterlebnis

Die Ausstellungsräume laden zu einer entschleunigten Werkbetrachtung ein. Licht, Material und Raumwirkung lassen die Bronze in wechselnden Nuancen erscheinen, während die Malerei mit Farbe, Oberfläche und erzählerischer Offenheit antwortet. Gerade dieses Wechselspiel macht die Ausstellung für Kunstinteressierte besonders reizvoll: Gattung, Herkunft und Stilgrenzen treten zurück, während die unmittelbare Begegnung mit den Werken in den Mittelpunkt rückt.

Fazit: Kunst als Begegnung erleben

Besucherinnen und Besucher erwartet eine konzentrierte Ausstellung mit ausdrucksstarker Bronze, poetisch aufgeladener Malerei und einem vielschichtigen kulturhistorischen Kontext. Malerei & Skulptur im Dialog verbindet ästhetische Erfahrung, kunsthistorische Einordnung und kulturelle Bildung. Wer die verbindende Kraft von Kunst unmittelbar erleben möchte, findet im Museum Altomünster einen anregenden Ort für eine intensive Werkbetrachtung.

Offizielle Kanäle von Remigiusz Dulko und Fabian Oppolzer:

Quellen:

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