Malerei & Skulptur im Dialog: Zeitgenössische Kunst im Museum Altomünster


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Wenn Malerei und Skulptur miteinander ins Gespräch kommen
Im Museum Altomünster begegnen sich am 26. November 2026 die Bildwelten des polnischen Bildhauers Remigiusz Dulko aus Oświęcim/Auschwitz und des Aichacher Malers und Schriftstellers Fabian Oppolzer. Die Ausstellung Malerei & Skulptur im Dialog verbindet zwei eigenständige künstlerische Positionen zu einem konzentrierten Kunsterlebnis über Form, Material, Erinnerung und kulturelle Begegnung.
Farbe, Bronze und räumliche Präsenz
Der Ausstellungstitel beschreibt zugleich das kuratorische Prinzip: Malerei und Skulptur stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern treten in einen offenen Austausch. Oppolzers Bilder antworten mit Farbklang, Fläche und malerischer Bewegung auf Dulkos Bronzeskulpturen, deren Volumen, Oberfläche und Körperlichkeit den Ausstellungsraum prägen. In der Werkbetrachtung entsteht ein Wechselspiel zwischen visueller Offenheit und plastischer Verdichtung.
Remigiusz Dulko: Skulptur als verdichtete Form
Remigiusz Dulko, 1955 in Lidzbark Warmiński geboren, studierte Bildhauerei an der Akademie der Schönen Künste in Krakau. Seit Beginn seiner künstlerischen Laufbahn arbeitet er vor allem mit Bronze. Seine Werke reichen von erotischen und sakralen Motiven bis zu monumentalen und angewandten Formen. Die Ausstellung macht seine materialbewusste, körperlich präsente Formensprache unmittelbar erfahrbar.
Fabian Oppolzer: Malerei mit literarischem Resonanzraum
Fabian Oppolzer verbindet bildnerische Praxis mit literarischem und geisteswissenschaftlichem Denken. Er studierte Geschichte, Theologie und Komparatistik in Wien und arbeitet seit 2017 als bildender Künstler. Seine Malerei entfaltet einen eigenen Resonanzraum aus Farbe, Komposition und erzählerischer Offenheit. Im Dialog mit Dulkos Skulpturen wird sichtbar, wie unterschiedliche Medien neue Perspektiven auf Wahrnehmung und Bedeutung eröffnen.
Kunst als Brücke zwischen Kulturen
Die Ausstellung besitzt auch eine kulturpolitische Dimension. Dulko stammt aus dem polnischen Oświęcim/Auschwitz, Oppolzer aus der Region Aichach. Über die Landkreispartnerschaft zwischen Dachau und Oświęcim/Auschwitz setzt sich der historische und kulturelle Dialog in der Kunst fort. Das Museum Altomünster wird dadurch zu einem Ort der Begegnung, der ästhetische Erfahrung mit kultureller Bildung und europäischer Erinnerungskultur verbindet.
Das Museum Altomünster als Ausstellungsraum
Die Sonderausstellung ist in die besondere Atmosphäre des Museums Altomünster eingebettet, das sich zugleich der Geschichte des Klosters Altomünster und des Birgittenordens widmet. Ruhe, historische Tiefe und zeitgenössische Kunst treten in eine spannungsreiche Beziehung. Besucher erleben eine Ausstellung, in der Raumwirkung, Materialität, Licht und Blickführung die Wahrnehmung der Werke mitbestimmen.
Fazit: Ein Dialog, der über das Bild hinausweist
Malerei & Skulptur im Dialog verspricht eine eindringliche Werkbegegnung zwischen Farbe, Bronze, Fläche und Raum. Kunstinteressierte entdecken zwei unterschiedliche künstlerische Handschriften und erleben, wie Kunst sprachliche, kulturelle und historische Grenzen überwindet. Ein Besuch im Museum Altomünster bereichert die ästhetische Erfahrung und eröffnet neue Sichtweisen auf zeitgenössische Kunst.
Offizielle Kanäle von Museum Altomünster:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
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- Website: https://www.museum-altomuenster.de/malerei-skulptur-im-dialog-remigiusz-dulko-und-fabian-oppolzer










