Malerei & Skulptur im Dialog im Museum Altomünster: Kunst erleben in Altomünster


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Wenn Farbe auf Bronze trifft: Ausstellungserlebnis in Altomünster
Im Museum Altomünster begegnen sich ab dem 27. September 2026 die Bildwelten von Remigiusz Dulko und Fabian Oppolzer. Die Ausstellung Malerei & Skulptur im Dialog rückt zwei künstlerische Handschriften in ein spannungsreiches Verhältnis: hier die räumliche Präsenz der Skulptur, dort die poetische Offenheit der Malerei. Für Kunstinteressierte entsteht ein Kunsterlebnis, das Form, Material und Wahrnehmung unmittelbar miteinander verbindet.
Ein Raum zwischen Körper, Form und Bild
Der Titel der Schau ist Programm. Malerei und Skulptur treten nicht als Gegensätze auf, sondern als komplementäre Ausdrucksformen. Wer durch die Ausstellung geht, erlebt eine Werkbetrachtung, in der Volumen, Oberfläche und Farbklang einander antworten. Die Ausstellungsatmosphäre lebt von Kontrasten: dem Stillstand der Bronze, der Bewegung des Pinsels, der Spannung zwischen plastischer Verdichtung und malerischer Offenheit.
Remigiusz Dulko: Skulptur als verdichtete Präsenz
Remigiusz Dulko, geboren 1955, arbeitet als Bildhauer und formt seine Werke vor allem in Bronze. Er studierte Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Krakau und realisiert seine Arbeiten vom Entwurf bis zur Ausarbeitung in eigener Hand. Seine Kunst steht für handwerkliche Präzision, Materialbewusstsein und eine plastische Sprache, die Ausdruck und Körperlichkeit betont. In Altomünster gewinnt diese Haltung besondere Kraft: Die Skulptur fordert den Raum, setzt Akzente und lenkt den Blick auf das Verhältnis von Masse, Linie und Leere.
Fabian Oppolzer: Malerei zwischen Literatur, Erinnerung und Wahrnehmung
Fabian Oppolzer, 1984 in Stuttgart geboren, studierte Geschichte, Theologie und Komparatistik in Wien. Seit 2017 arbeitet er als bildnerischer Künstler, zuvor war er bereits als Schriftsteller tätig. Diese doppelte Herkunft prägt seine künstlerische Sprache: Seine Malerei und Grafik öffnen den Blick für Erzählung, innere Bilder und kulturelle Bezüge. Die Arbeiten bewegen sich in einem Feld, in dem Literatur, Bild und Gedanke aufeinandertreffen und sich zu einer stillen, konzentrierten Ästhetischen Erfahrung verdichten.
Kuratierung mit klarem Fokus auf Dialog
Die Ausstellung folgt einer kuratorischen Idee, die Begegnung stiftet statt bloß Werke nebeneinanderzustellen. Malerei und Skulptur entfalten im Gegenüber neue Lesarten. So entsteht ein lebendiger Dialog über Materialität, künstlerische Handschrift und die Frage, wie Kunst Räume nicht nur füllt, sondern geistig auflädt. Gerade im Museum Altomünster, das mit seiner besonderen historischen Aura arbeitet, gewinnt dieser Austausch an Tiefe.
Altomünster als Ort kultureller Bildung
Das Museum Altomünster ist für seine Verankerung in der Kloster- und Regionalgeschichte bekannt. Zugleich zeigt es, wie kulturelle Bildung heute funktionieren kann: anschaulich, zugänglich und mit einem Blick für Zusammenhänge. Die aktuelle Sonderausstellung erweitert diese Perspektive um zeitgenössische Positionen und lädt dazu ein, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern in ihrer Wirkung auf Raum, Geschichte und Gegenwart zu erleben.
Fazit: Ein Besuch, der nachhallt
Malerei & Skulptur im Dialog verspricht einen vielschichtigen Blick auf zwei Kunstformen, die sich gegenseitig schärfen und bereichern. Wer Freude an Gegenwartskunst, handwerklicher Qualität und einer ruhigen, konzentrierten Ausstellungsatmosphäre hat, sollte diesen Termin in Altomünster fest einplanen. Der Besuch lohnt sich für alle, die Kunst als sinnliches und geistiges Ereignis suchen.
Offizielle Kanäle von Museum Altomünster:
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- Website: https://www.museum-altomuenster.de/










