Malerei & Skulptur im Dialog im Museum Altomünster


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Wenn Malerei und Skulptur miteinander ins Gespräch kommen
Im Museum Altomünster begegnen sich ab dem 27. September 2026 zwei eigenständige künstlerische Positionen: die Bronzeskulpturen des polnischen Bildhauers Remigiusz Dulko aus Oświęcim und die Malerei des Aichacher Künstlers und Schriftstellers Fabian Oppolzer. Die Ausstellung Malerei & Skulptur im Dialog eröffnet neue Perspektiven auf Begegnung, Erinnerung und kulturelle Verbindung.
Bronze zwischen Körper, Spiritualität und Erinnerung
Remigiusz Dulko studierte an der Akademie der Bildenden Künste in Krakau und schloss sein Bildhauereistudium 1979 mit Auszeichnung ab. Seit mehr als vier Jahrzehnten arbeitet er mit Bronze und begleitet den Entstehungsprozess seiner Werke von der ersten Idee bis zur abschließenden Bearbeitung. Seine figurativen Skulpturen kreisen um menschliche Beziehungen, Sinnlichkeit, Spiritualität sowie das Spannungsfeld zwischen Sakralem und Alltäglichem.
In der Werkbetrachtung entfaltet Bronze eine besondere Präsenz. Das Material verbindet Schwere und Bewegtheit, Widerstand und sinnliche Oberfläche. Expressive Formen verleihen den Skulpturen eine körperliche Intensität, während Motive des menschlichen Körpers Fragen nach Nähe, Erinnerung und Transzendenz aufwerfen.
Malerei als imaginative Erfahrungswelt
Fabian Oppolzer, 1984 in Stuttgart geboren, studierte Geschichte, Theologie und Komparatistik in Wien. Seit 2012 arbeitet er als freier Schriftsteller, seit 2017 auch als bildender Künstler. Seine Malerei und Grafik verbinden realistische Porträts mit imaginativen, traumartigen Bildwelten, in denen Vertrautes eine poetische Verschiebung erfährt.
Farbflächen, Figuren und erzählerische Bildmotive öffnen einen atmosphärischen Raum zwischen Beobachtung und innerer Vorstellung. Oppolzers Arbeiten laden dazu ein, die Grenzen zwischen Wirklichkeit, Erinnerung und Fantasie neu zu befragen. Für seine künstlerische Arbeit erhielt er unter anderem den Publikumspreis des Aichacher Kunstpreises 2022.
Dialog als kuratorisches Prinzip
Die Ausstellung präsentiert Malerei und Skulptur nicht als Gegensätze, sondern als korrespondierende Ausdrucksformen. Die räumliche Präsenz der Bronze trifft auf die Farb- und Bilddramaturgie der Malerei. Formen treten in Beziehung zu Flächen, Körper zu Imagination, Materialität zu erzählerischer Offenheit.
Der Dialog besitzt zugleich eine kulturgeschichtliche Dimension. Dulko stammt aus Oświęcim, dem polnischen Partnerlandkreis des Landkreises Dachau, während Oppolzer in Aichach arbeitet. Die Ausstellung führt die Verbindung beider Regionen in einer ästhetischen Erfahrung fort. Kulturelle Bildung entsteht hier durch unmittelbares Sehen, Vergleichen und Gespräch vor den Originalen.
Kunsterlebnis im Museum Altomünster
Die Ausstellungsatmosphäre lebt vom Wechsel zwischen flächiger Malerei und dreidimensionaler Skulptur. Besucherinnen und Besucher erleben, wie Licht auf Bronze reagiert, wie Körper im Raum wirken und wie malerische Bildwelten emotionale Resonanzen erzeugen. Eine konzentrierte Werkbetrachtung eröffnet kunsthistorische, sinnliche, biografische und gesellschaftliche Zugänge.
Die Sonderausstellung ist vom 27. September 2026 bis zum 17. Januar 2027 zu sehen. Das Museum öffnet donnerstags bis samstags von 13 bis 16 Uhr sowie sonntags von 13 bis 17 Uhr; an Feiertagen gelten Öffnungszeiten von 13 bis 16 Uhr. Der Eintritt beträgt 2,50 Euro pro Person, Kinder bis 14 Jahre besuchen die Ausstellung kostenfrei.
Fazit: Zwei künstlerische Sprachen, ein gemeinsamer Resonanzraum
Malerei & Skulptur im Dialog verspricht ein vielschichtiges Kunsterlebnis zwischen Bronze, Farbe, Figur und Vorstellungskraft. Die Ausstellung verbindet zeitgenössische Kunst mit kultureller Begegnung und lädt dazu ein, die Wirkung von Material, Raum und Erinnerung unmittelbar zu erfahren. Kunstinteressierte sollten diese Ausstellung im Museum Altomünster live besuchen.
Offizielle Kanäle von Remigiusz Dulko und Fabian Oppolzer:
- Website Remigiusz Dulko: https://www.remigiuszdulko.pl/
- Website Fabian Oppolzer: https://www.fabianoppolzer.com/
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden










