Malerei & Skulptur im Dialog im Museum Altomünster


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Wenn Malerei und Skulptur miteinander ins Gespräch kommen
Im Museum Altomünster begegnen sich am 1. November 2026 die künstlerischen Positionen des polnischen Bildhauers Remigiusz Dulko aus Oświęcim/Auschwitz und des Aichacher Malers, Schriftstellers und Musikers Fabian Oppolzer. Die Ausstellung Malerei & Skulptur im Dialog verbindet Farbe, Form, Material und Raum zu einem konzentrierten Kunsterlebnis.
Ein Dialog zwischen Fläche und plastischer Präsenz
Der Ausstellungstitel beschreibt zugleich das kuratorische Prinzip: Malerei und Skulptur stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern treten in einen visuellen und gedanklichen Austausch. Oppolzers Bilder lenken den Blick auf Farbe, Rhythmus und malerische Tiefe. Dulko setzt mit seinen Bronzeskulpturen Körperlichkeit, Oberfläche, Volumen und räumliche Spannung dagegen.
In der Werkbetrachtung entsteht eine besondere Ästhetische Erfahrung. Die Ausstellungsatmosphäre lebt vom Wechsel zwischen malerischer Offenheit und der verdichteten Präsenz plastischer Formen. Besucherinnen und Besucher erleben, wie sich Licht auf Oberflächen verändert, wie Körper den Raum strukturieren und wie Farbe eine eigene erzählerische Kraft entwickelt.
Remigiusz Dulko: Bronze als Ausdrucksträger
Remigiusz Dulko stammt aus Oświęcim/Auschwitz und ist als Bildhauer international bekannt. Seine Bronzeskulpturen regen zum Nachdenken an und machen Materialität zu einem zentralen Bestandteil der künstlerischen Aussage. Masse, Linie, Oberfläche und Leere treten in ein spannungsreiches Verhältnis und eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Körper und Bewegung.
Fabian Oppolzer: Malerei zwischen Bild, Literatur und Erinnerung
Fabian Oppolzer ist als Maler, Schriftsteller und Musiker eng mit der Region verbunden. Seine künstlerische Arbeit öffnet Räume für Farbe, innere Bilder und kulturelle Bezüge. In Verbindung mit Dulcos Skulpturen entsteht eine Ausstellung, in der sich malerische Tiefe und plastische Körperlichkeit gegenseitig schärfen.
Kunst verbindet Kulturen und Geschichten
Die deutsch-polnische Ausstellung knüpft an die Landkreispartnerschaft zwischen Dachau und Oświęcim/Auschwitz an. Kunst erscheint dabei als verbindende Sprache über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg. Das Museum Altomünster schafft einen historischen Resonanzraum: Zeitgenössische Kunst begegnet einem Ort, der eng mit dem ehemaligen Birgittenkloster und der Geschichte des Birgittenordens verbunden ist.
Kulturelle Bildung im Museum Altomünster
Die Ausstellung lädt dazu ein, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern ihre Wirkung auf Raum, Geschichte und Gegenwart wahrzunehmen. Fragen nach Material, Erinnerung, Wahrnehmung und kultureller Verbindung begleiten den Rundgang. So verbindet die Kuratierung fachliche Einordnung mit unmittelbarer ästhetischer Erfahrung und macht die Ausstellung für Kunstinteressierte ebenso zugänglich wie für neugierige Erstbesucher.
Fazit: Ein Kunsterlebnis mit nachhaltiger Wirkung
Malerei & Skulptur im Dialog verspricht eine eindrucksvolle Begegnung zwischen zeitgenössischer Malerei, ausdrucksstarker Bronze und kultureller Erinnerung. Wer Freude an intensiver Werkbetrachtung, kunsthistorischen Zusammenhängen und einer ruhigen Ausstellungsatmosphäre hat, sollte den Besuch im Museum Altomünster fest einplanen. Die Ausstellung eröffnet neue Perspektiven auf die Kraft der Kunst und bereichert den November mit einer besonderen ästhetischen Erfahrung.
Offizielle Kanäle von Museum Altomünster:
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- Website: https://www.museum-altomuenster.de/










