Malerei & Skulptur im Dialog im Museum Altomünster


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Wenn Malerei und Skulptur miteinander ins Gespräch kommen
Im Museum Altomünster begegnen sich ab dem 27. September 2026 die Bronzeskulpturen des polnischen Bildhauers Remigiusz Dulko und die Malerei des Aichacher Künstlers, Musikers und Schriftstellers Fabian Oppolzer. Die Ausstellung Malerei & Skulptur im Dialog verbindet zwei künstlerische Positionen aus unterschiedlichen Kulturräumen und macht sichtbar, wie Kunst über sprachliche, historische und kulturelle Grenzen hinweg Verständigung schafft.
Bronze zwischen Körper, Erinnerung und Spiritualität
Remigiusz Dulko, geboren 1955 in Lidzbark Warmiński, studierte Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Krakau und schloss sein Studium 1979 mit Auszeichnung ab. Seit mehr als vier Jahrzehnten arbeitet er mit Bronze und nutzt das traditionelle Wachsausschmelzverfahren. Seine figurativen Skulpturen kreisen um menschliche Beziehungen, Erinnerung, Sinnlichkeit und Spiritualität. Dabei entsteht eine spannungsvolle Nähe zwischen dem Sakralen und dem Alltäglichen.
Malerei als eigenständige Stimme
Fabian Oppolzer steht als Maler und Schriftsteller für eine vielseitige künstlerische Praxis. Seine Bilder treten in der Ausstellung nicht als bloße Begleitung der Skulpturen auf, sondern als eigenständige Position. Im Zusammenspiel mit Dulcos Bronzeplastiken entsteht ein offener Resonanzraum, in dem Farbe, Fläche, Volumen und Materialität aufeinander reagieren.
Kunst als kultureller Dialog
Die Ausstellung steht zugleich im Zeichen der Partnerschaft zwischen dem Landkreis Dachau und dem Landkreis Oświęcim beziehungsweise Auschwitz. Zwei Künstler aus historisch eng verbundenen Regionen bringen ihre Werke in einen unmittelbaren Dialog. Die Kuratierung lenkt den Blick auf die verbindende Kraft der Kunst und auf die Fähigkeit von Malerei und Skulptur, Erfahrungen auszudrücken, für die Worte allein nicht ausreichen.
Eine Ausstellung für konzentrierte Werkbetrachtung
Die Ausstellungsatmosphäre im Museum Altomünster lädt zu einer ruhigen ästhetischen Erfahrung ein. Besucherinnen und Besucher erleben den Kontrast zwischen der körperlichen Präsenz der Bronze und der visuellen Wirkung der Malerei. Formen, Oberflächen, Licht und Raum gewinnen in der unmittelbaren Begegnung an Bedeutung. Das Kunsterlebnis eröffnet dadurch unterschiedliche Zugänge: kunsthistorisch interessierte Gäste entdecken Fragen nach Material und Ausdruck, während die kulturelle Bildung den Dialog zwischen Menschen, Orten und Erinnerungen erfahrbar macht.
Fazit: Kunst verbindet über Grenzen hinweg
Malerei & Skulptur im Dialog verspricht eine Ausstellung, die nicht nur Werke präsentiert, sondern Begegnungen ermöglicht. Die Verbindung aus figurativer Bronzeskulptur, zeitgenössischer Malerei und deutsch-polnischem Kulturkontext macht den Besuch zu einer anregenden Werkbetrachtung. Kunstinteressierte sollten diese Ausstellung live erleben, um Raumwirkung, Material und die stille Intensität der Arbeiten unmittelbar wahrzunehmen.
Offizielle Kanäle von Remigiusz Dulko und Fabian Oppolzer:
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