Malerei & Skulptur im Dialog: Kunst verbindet im Museum Altomünster


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Malerei und Skulptur im Dialog: Zwei Künstler, ein grenzüberschreitendes Kunsterlebnis
Im Museum Altomünster begegnen sich die Arbeiten des polnischen Bildhauers Remigiusz Dulko aus Oświęcim/Auschwitz und des Aichacher Malers und Schriftstellers Fabian Oppolzer. Die Ausstellung verbindet Malerei und Skulptur zu einem vielschichtigen Dialog über Wahrnehmung, Erinnerung und kulturelle Verständigung.
Bronze zwischen Körper, Erinnerung und Spiritualität
Remigiusz Dulko arbeitet seit mehr als vier Jahrzehnten mit Bronze. Seine figurativen Skulpturen entstehen im traditionellen Wachsausschmelzverfahren und kreisen um menschliche Beziehungen, Spiritualität, Sinnlichkeit und den Alltag. In der Werkbetrachtung wird sichtbar, wie das Material selbst die endgültige Form mitprägt: Bronze erscheint zugleich körperlich präsent, widerständig und von einer stillen symbolischen Kraft getragen.
Malerei als Resonanzraum
Fabian Oppolzer, Maler, Musiker und Schriftsteller aus Aichach, stellt seine Bilder in einen bewussten Zusammenhang mit den Skulpturen Dulkos. Farben, Flächen, Formen und plastische Volumen treten in einen spannungsvollen Austausch. Die Kuratierung lenkt den Blick auf jene Übergänge, an denen sich zweidimensionale Malerei und dreidimensionale Skulptur gegenseitig erweitern.
Kunst verbindet über Grenzen hinweg
Die Ausstellung steht zugleich im Zeichen der Landkreispartnerschaft zwischen Dachau und Oświęcim. Zwei Künstler aus unterschiedlichen kulturellen Erfahrungsräumen zeigen, wie Kunst sprachliche und historische Grenzen überschreitet. Der Dialog von Malerei und Skulptur wird dadurch zu einer Form kultureller Bildung: Er eröffnet neue Perspektiven, lädt zur Auseinandersetzung ein und macht Begegnung sinnlich erfahrbar.
Eine Ausstellung mit historischem Bewusstsein
Die Präsentation verbindet ästhetische Erfahrung mit dem Bewusstsein für eine gemeinsame, oft schmerzhafte europäische Geschichte. Ergänzend zur Ausstellung wird im Museum ein Film über den Staffellauf von Dachau nach Auschwitz gezeigt, der 2025 als Zeichen des Gedenkens und der Versöhnung organisiert wurde. Damit erhält die Ausstellung eine weitere Ebene zwischen Kunst, Erinnerungskultur und gesellschaftlichem Dialog.
Fazit: Kunst live erleben in Altomünster
Besucher erwartet ein konzentriertes Kunsterlebnis, in dem Bronze, Malerei, Raumwirkung und kulturelle Erinnerung aufeinandertreffen. Die Ausstellung lädt dazu ein, Werke nicht nur zu betrachten, sondern ihre Materialien, Formen und historischen Resonanzen aufmerksam zu erfahren. Wer die ästhetische Erfahrung eines echten Dialogs zwischen Malerei und Skulptur sucht, sollte diese Ausstellung im Museum Altomünster unbedingt live besuchen.
Offizielle Kanäle von Remigiusz Dulko und Fabian Oppolzer:
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