Malerei & Skulptur im Dialog im Museum Altomünster


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Wenn Malerei und Skulptur miteinander ins Gespräch kommen
Im Museum Altomünster begegnen sich vom 27. September 2026 bis zum 17. Januar 2027 zwei eigenständige künstlerische Positionen: die Bronzeskulpturen des polnischen Bildhauers Remigiusz Dulko aus Oświęcim und die Malerei des Aichacher Künstlers und Schriftstellers Fabian Oppolzer. Die Ausstellung Malerei & Skulptur im Dialog macht sichtbar, wie Kunst kulturelle Grenzen überwindet und neue Perspektiven eröffnet.
Ein Dialog zwischen Farbe, Form und Material
Der Ausstellungstitel beschreibt das kuratorische Prinzip präzise. Malerei und Skulptur stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern treten in einen spannungsreichen Austausch. Farbe, Oberfläche, Volumen und Bildraum beeinflussen die Werkbetrachtung und eröffnen eine ästhetische Erfahrung, die sich erst im unmittelbaren Museumsbesuch vollständig erschließt.
Die Ausstellungsatmosphäre lebt vom Kontrast zwischen der räumlichen Präsenz der Skulptur und der poetischen Offenheit der Malerei. Bronze besitzt Gewicht, Widerstand und eine körperliche Präsenz; das Bild antwortet mit Farbe, Rhythmus und erzählerischer Verdichtung. So entsteht ein Kunsterlebnis, das den Blick verlangsamt und zur konzentrierten Wahrnehmung einlädt.
Remigiusz Dulko: Bronze als Ausdruck von Körper und Erinnerung
Remigiusz Dulko studierte Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Krakau und schloss sein Studium 1979 mit Auszeichnung ab. Seit Beginn seiner künstlerischen Tätigkeit arbeitet er intensiv mit Bronze und begleitet den Entstehungsprozess seiner Werke vom Entwurf bis zur abschließenden Bearbeitung selbst.
Seine figurativen Skulpturen kreisen um Menschen, Beziehungen, Spiritualität und Erinnerung. Zwischen dem Sakralen und dem Alltäglichen entwickelt Dulko eine ausdrucksstarke plastische Sprache. Die Bronze erscheint dabei nicht als glatte Oberfläche, sondern als lebendiges Material, in dem handwerkliche Präzision, körperliche Spannung und symbolische Bedeutung zusammenfinden.
Fabian Oppolzer: Malerei zwischen Bild, Sprache und Wahrnehmung
Fabian Oppolzer verbindet seine Arbeit als Maler und Schriftsteller mit einem ausgeprägten Interesse an erzählerischen Bildräumen. Seine Malerei eröffnet einen offenen Resonanzraum für Farbe, Form und Erinnerung. Im Dialog mit Dulkos Skulpturen gewinnt sie eine zusätzliche räumliche und körperliche Dimension.
Die Gegenüberstellung beider Positionen lenkt die Aufmerksamkeit auf grundlegende Fragen der Kunst: Wie wird eine Idee zu einer Form? Wie verändert Material unsere Wahrnehmung? Und wie können Bilder und Skulpturen einen Dialog schaffen, der über Sprache hinausreicht? Gerade diese Verbindung von Malerei, Skulptur und kultureller Bildung macht die Ausstellung für Kunstinteressierte besonders anregend.
Kunst als Brücke zwischen Dachau und Oświęcim
Die Ausstellung besitzt auch eine kulturpolitische und historische Dimension. Dulko stammt aus Oświęcim, Oppolzer aus der Region Aichach. Ihre gemeinsame Präsentation knüpft an die Partnerschaft zwischen Dachau und Oświęcim an und führt den deutsch-polnischen Austausch im Medium der Kunst fort. Die Werke eröffnen einen sensiblen Raum für Begegnung, Nachdenken und gegenseitiges Verständnis.
Fazit: Eine Ausstellung für die unmittelbare Werkbetrachtung
Malerei & Skulptur im Dialog verspricht ein konzentriertes Kunsterlebnis zwischen Bronze, Farbe, Körper und Erinnerung. Besucherinnen und Besucher erleben im Museum Altomünster eine Ausstellung, die kunsthistorisches Interesse mit sinnlicher Wahrnehmung verbindet und den kulturellen Dialog sichtbar macht. Wer die Wirkung von Material, Raum und Bildsprache unmittelbar erfahren möchte, sollte diese Ausstellung live besuchen.
Offizielle Kanäle von Remigiusz Dulko und Fabian Oppolzer:
- Instagram: kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.remigiuszdulko.pl/artysta.html










