Malerei & Skulptur im Dialog im Museum Altomünster: Kunst verbindet in Altomünster


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Malerei & Skulptur im Dialog: Ein Kunsterlebnis zwischen Fläche, Körper und Raum
Im Museum Altomünster begegnen sich mit Remigiusz Dulko und Fabian Oppolzer zwei künstlerische Positionen, die Malerei und Skulptur in einen unmittelbaren Dialog setzen. Die Ausstellung zeigt, wie Farbe, Form und Material eine gemeinsame Bildsprache entwickeln und dabei ein Kunsterlebnis schaffen, das ästhetische Erfahrung und kulturelle Bildung verbindet.
Wenn Malerei Raum gewinnt
Die Ausstellung öffnet den Blick für jene Spannung, die entsteht, wenn gemalte Oberflächen auf plastische Präsenz treffen. Malerei erscheint hier nicht als stilles Gegenüber, sondern als bewegte Fläche, die in den Raum ausgreift. Skulptur wiederum wirkt nicht isoliert, sondern antwortet auf Licht, Perspektive und Distanz. Genau in diesem Wechselspiel liegt die besondere Ausstellungsatmosphäre.
Zwei Künstler, zwei Handschriften, ein gemeinsamer Resonanzraum
Fabian Oppolzer, seit 2017 als bildnerischer Künstler tätig und zugleich Autor, bringt eine Haltung ein, die Bild, Sprache und erzählerische Struktur miteinander verbindet. Seine Laufbahn umfasst Ausstellungen in Wien, Ravensburg, Friedrichshafen, München, Regensburg und Aichach; ausgezeichnet wurde er unter anderem mit dem Publikumspreis des Aichacher Kunstpreises 2022. Remigiusz Dulko, 1955 geboren und 1979 mit Auszeichnung an der Akademie der Schönen Künste Krakau abgeschlossen, arbeitet seit Jahrzehnten in Bronze und schafft monumentale wie kleine plastische Arbeiten. Sein Werk wurde unter anderem mit dem Grand Prix Arbeit des Jahres 2001 für die Skulptur 'Pocałunek' gewürdigt.
Dialog als Thema und als Methode
Die Ausstellung ist mehr als eine Gegenüberstellung zweier Positionen. Sie macht sichtbar, wie Kunst Begegnung stiftet und Gespräche eröffnet. Das Museum Altomünster setzt diese Sonderausstellung in einem Haus mit klösterlich geprägter Geschichts- und Erinnerungskultur in Szene, wodurch die Werke eine zusätzliche Tiefe gewinnen. Gerade der Kontrast zwischen kontemplativem Ort und zeitgenössischer Kunst verstärkt die Wahrnehmung von Materialität, Gestik und Ausdruck.
Ein Museum mit eigener Atmosphäre
Das Museum Altomünster zeigt regulär die Geschichte des Birgittenordens und des Klosters Altomünster. Für Besucherinnen und Besucher entsteht damit ein Ort, an dem historische Sammlung und Gegenwartskunst nebeneinander bestehen. Die Ausstellung wird so zu einer Werkbetrachtung im besten Sinn: ruhig, konzentriert, nah an den Dingen und offen für unterschiedliche Deutungen.
Besuch planen
Die Ausstellung ist im Museum Altomünster zu sehen. Der Eintritt beträgt laut Museumsangabe 2,50 Euro pro Person, Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Gruppen ab 10 Personen zahlen 2,00 Euro pro Person. Das Museum ist donnerstags bis samstags von 13 bis 16 Uhr und sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet.
Fazit
Wer Kunst als Dialog von Raum, Körper, Material und Idee erleben möchte, findet in 'Malerei & Skulptur im Dialog – Kunst verbindet' ein anregendes Kunsterlebnis mit klarer künstlerischer Haltung. Diese Ausstellung lohnt den Besuch vor Ort, weil sie nicht nur Werke zeigt, sondern Beziehungen sichtbar macht.
Offizielle Kanäle von Museum Altomünster:
- Instagram: Kein offizielles Profil gefunden
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- YouTube: Kein offizielles Profil gefunden
- Website: https://www.museum-altomuenster.de/









