Malerei & Skulptur im Dialog im Museum Altomünster: Kunst verbindet


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Malerei und Skulptur im Dialog: Kunst, die Grenzen verbindet
Im Museum Altomünster begegnen sich ab dem 27. September 2026 zwei eigenständige künstlerische Positionen: die Skulpturen des polnischen Bildhauers Remigiusz Dulko aus Oświęcim/Auschwitz und die Malerei des Aichacher Künstlers und Schriftstellers Fabian Oppolzer. Die Ausstellung eröffnet einen eindrucksvollen Dialog zwischen Farbe und Form, Fläche und Raum, Material und Wahrnehmung.
Wenn Farbe auf Körper trifft
Malerei und Skulptur erscheinen in dieser Ausstellung nicht als getrennte Gattungen, sondern als lebendige Gesprächspartner. Farbflächen entwickeln Rhythmus und Atmosphäre, während plastische Werke mit Volumen, Oberfläche und Schatten in den Raum greifen. Die kuratorische Gegenüberstellung lenkt den Blick auf jene Übergänge, an denen aus einzelnen Werken ein gemeinsames Kunsterlebnis entsteht.
Eine ästhetische Erfahrung zwischen Fläche und Raum
Die Werkbetrachtung lädt dazu ein, Linien, Proportionen, Materialität und Raumwirkung bewusst wahrzunehmen. Während die Malerei Licht, Komposition und emotionale Verdichtung bündelt, verleiht die Skulptur dem Ausstellungsraum eine körperliche Präsenz. Aus diesem Wechselspiel entsteht eine konzentrierte Ausstellungsatmosphäre, die neue Perspektiven auf die Ausdrucksmöglichkeiten bildender Kunst eröffnet.
Kunst als kultureller Dialog
Der Ausstellungstitel verweist auf eine zentrale Idee: Kunst überwindet sprachliche, geografische und kulturelle Grenzen. Die Begegnung eines polnischen Bildhauers aus der Partnerregion Oświęcim/Auschwitz mit einem Künstler aus dem Landkreis Dachau macht die Ausstellung zugleich zu einem Zeichen gelebter Landkreispartnerschaft. Kulturelle Bildung wird hier als unmittelbare Erfahrung sichtbar – im vergleichenden Sehen, im offenen Gespräch und in der persönlichen Interpretation.
Das Museum Altomünster als historischer Resonanzraum
Die zeitgenössischen Arbeiten entfalten sich in einem Museum, das eng mit der Geschichte des Birgittenordens und der hl. Birgitta von Schweden verbunden ist. Das 1997 eröffnete Museum wurde 2001 mit dem Bayerischen Museumspreis ausgezeichnet. Die historische Tiefe des Hauses bildet einen spannungsreichen Resonanzraum für die Gegenwartskunst und erweitert die Ausstellung um eine zweite Zeitschicht.
Vernissage und Ausstellungsdauer
Zur Vernissage am Sonntag, 27. September 2026, um 15 Uhr sind Kunstinteressierte und Freunde der Landkreispartnerschaft herzlich eingeladen. Die Ausstellung ist bis zum 17. Januar 2027 im Museum Altomünster zu sehen. Der Eintritt beträgt 2,50 Euro pro Person; Gruppen ab zehn Personen zahlen 2 Euro pro Person. Eine Führung kostet 15 Euro.
Fazit: Ein Kunsterlebnis mit verbindender Kraft
Malerei & Skulptur im Dialog – Kunst verbindet verspricht eine sinnliche und zugleich kunsthistorisch anregende Ausstellung. Besucherinnen und Besucher erleben, wie Farbe, Form, Material und Raum zu einem vielschichtigen Dialog zusammenfinden. Wer zeitgenössische Kunst in einem geschichtsträchtigen Museum erleben und neue Blickachsen zwischen zwei Kunstsprachen entdecken möchte, sollte diese Ausstellung unbedingt live besuchen.
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