Malerei & Skulptur im Dialog: Kunst verbindet im Museum Altomünster


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Malerei und Skulptur im Dialog: Ein Kunsterlebnis in Altomünster
Im Museum Altomünster begegnen sich die Arbeiten des polnischen Bildhauers Remigiusz Dulko aus Oświęcim/Auschwitz und des Aichacher Malers und Schriftstellers Fabian Oppolzer. Die Ausstellung Malerei & Skulptur im Dialog macht sichtbar, wie zwei unterschiedliche künstlerische Medien miteinander kommunizieren und neue Perspektiven auf Farbe, Form, Raum und Material eröffnen.
Wenn Farbe auf Raum trifft
Malerei verdichtet Licht, Rhythmus und Komposition auf der Fläche. Skulptur antwortet mit Volumen, Körperlichkeit und Schatten. In der Gegenüberstellung entsteht eine konzentrierte Ausstellungsatmosphäre, in der die Werke nicht isoliert erscheinen, sondern sich gegenseitig befragen. Die Werkbetrachtung öffnet den Blick für jene ästhetische Erfahrung, die entsteht, wenn Fläche und Raum, Linie und Körper, Geste und Material in Beziehung treten.
Zwei künstlerische Handschriften, ein gemeinsamer Dialog
Remigiusz Dulko steht als Bildhauer für eine plastische Kunst, die den Raum durch Form und Material erfahrbar macht. Fabian Oppolzer bringt als Maler und Schriftsteller eine bildnerische Position ein, in der die malerische Fläche zum Träger von Farbe, Stimmung und gedanklicher Bewegung wird. Die Kuratierung verbindet beide Positionen zu einem Dialog, der sprachliche und kulturelle Grenzen überwindet.
Kunst verbindet über kulturelle Grenzen hinweg
Die Ausstellung steht zugleich im Zeichen der Landkreispartnerschaft zwischen Dachau und Oświęcim. Das Museum Altomünster wird damit zu einem Ort kultureller Begegnung: Kunst schafft Verständigung, eröffnet neue Blickachsen und bringt Menschen miteinander ins Gespräch. Die historische Aura des Museums, das dem Kloster Altomünster und dem Birgittenorden gewidmet ist, verleiht der zeitgenössischen Präsentation zusätzliche Tiefe.
Ein Museum zwischen Gegenwartskunst und Geschichte
Das Museum Altomünster verbindet wechselnde Sonderausstellungen mit einer Dauerausstellung zur Geschichte des Klosters und des Birgittenordens. Diese Verbindung von Kunstgeschichte, kultureller Erinnerung und Gegenwartskunst schafft einen anregenden Rahmen für die Ausstellung. Besucherinnen und Besucher erleben Malerei und Skulptur in einem Haus, dessen Räume zur ruhigen Betrachtung und zur kulturellen Bildung einladen.
Besuch und Eintritt
Die Ausstellung ist am Sonntag, 17. Januar 2027, ab 15:00 Uhr im Museum Altomünster zu erleben. Das Museum ist sonntags von 13:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 2,50 Euro pro Person. Kinder bis 14 Jahre besuchen das Museum kostenlos; Gruppen ab zehn Personen zahlen 2,00 Euro pro Person.
Fazit: Ein stiller, starker Dialog der Künste
Wer Malerei und Skulptur als sinnliche, gesellschaftliche und kunsthistorische Ausdrucksformen erleben möchte, findet in Altomünster ein konzentriertes Kunsterlebnis. Die Ausstellung lädt dazu ein, Farbe, Form, Raumwirkung und Materialität mit offenen Augen zu entdecken. Ein Besuch bereichert die ästhetische Erfahrung und zeigt eindrucksvoll, wie Kunst Menschen miteinander verbinden kann.
Offizielle Kanäle von Remigiusz Dulko und Fabian Oppolzer:
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