
Augsburger Str. 23, Dachau
Augsburger Str. 23, 85221 Dachau, Germany
Ludwig-Thoma-Haus | Veranstaltungen & Programm
Das Ludwig‑Thoma‑Haus an der Augsburger Straße 23 ist das städtische Veranstaltungshaus der Großen Kreisstadt Dachau und seit Jahrzehnten ein Fixpunkt für Theater, Konzerte, Lesungen und Kulturveranstaltungen. Dank seiner zentralen Lage in der Altstadt ist es zu Fuß, per MVV-Bus und mit dem Auto schnell erreichbar; Parken ist in der nahegelegenen Altstadtparkgarage möglich. Herzstück ist der große Stockmann‑Saal mit flexiblen Bestuhlungsvarianten und Galerie, dazu kommen der vielseitige Erchana‑Saal, das atmosphärische Thiemann‑Gewölbe sowie drei charaktervolle Stuben für Workshops, Proben oder Sitzungen. Moderne Licht‑ und Tontechnik, Beamer/Leinwand, WLAN und ein Konzertflügel unterstützen professionelle Veranstaltungen ebenso wie Vereinsabende oder Benefizformate. Die offiziellen Bestuhlungspläne geben Planungssicherheit; das städtische Veranstaltungskalender-Portal bündelt Termine und Ticket-Hinweise übersichtlich. Wer sich für die Geschichte der Dachauer Kulturlandschaft interessiert, entdeckt im Haus zudem Bezüge zu bedeutenden Persönlichkeiten und Epochen – vom Relief im Foyer bis zu Raumnamen, die an Künstlerinnen, Künstler und historische Gestalten erinnern. Diese Mischung aus Stadtgeschichte, zeitgemäßer Ausstattung und guter Erreichbarkeit macht das Ludwig‑Thoma‑Haus zur ersten Adresse für Kultur in Dachau.
Veranstaltungen und Programm: Theater, Konzerte, Lesungen – aktuell und vielseitig
Das Programm im Ludwig‑Thoma‑Haus ist so vielfältig wie die Stadt selbst. Im Veranstaltungskalender der Stadt Dachau finden sich regelmäßig Theatergastspiele, Konzerte zwischen Klassik, Folk und Jazz, Kinder- und Jugendtheater, Lesungen, Benefizabende und Formate für die lokale Kulturszene. Beispielhaft für das Frühjahr 2026 sind mehrere Veranstaltungen im April angekündigt, darunter eine musikalische Benefizlesung sowie Theateraufführungen und Gastspiele internationaler Formationen. Solche Beispiele zeigen die Bandbreite: Mal richtet sich ein Abend an das Familienpublikum, mal stehen literarische Stimmen im Vordergrund, mal dominieren musikalische Entdeckungen von Folk bis Weltmusik. Die große Stärke des Hauses liegt in der Kombination aus professioneller Infrastruktur und kommunaler Verankerung: Städtische Reihen, lokale Vereine und externe Veranstalter nutzen die Räume gleichermaßen – was das Programm abwechslungsreich und niedrigschwellig macht. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Im offiziellen Veranstaltungskalender der Stadt Dachau lässt sich gezielt nach Datum, Genre oder Ort filtern, sodass Termine im Ludwig‑Thoma‑Haus schnell gefunden sind. Dort sind für die jeweils verantwortlichen Veranstalter auch die gängigen Ticketwege hinterlegt – von Online-Verkaufssystemen bis zu lokalen Vorverkaufsstellen je nach Event. Da das Haus mehrere Säle und Stuben bietet, können parallel oder zeitversetzt unterschiedliche Formate stattfinden, vom Kinderstück am Nachmittag bis zum Konzert am Abend. Für Familien ist besonders attraktiv, dass regelmäßig kindgerechte Theater- und Mitmachformate im Kalender auftauchen; Kulturinteressierte schätzen die Lesungen und Konzertabende in gut erreichbarer City-Lage. Wer selbst plant, ein Projekt zu besuchen, sollte die angegebenen Einlass- und Beginnzeiten der jeweiligen Veranstaltung beachten und bei nummerierten Platzkontingenten auf die Bestuhlungsvariante achten, die im Saalplan vermerkt ist. Kurzfristige Änderungen sind im Kalender abgebildet – daher lohnt ein Blick kurz vor dem Termin.
Anfahrt & Parken: zentral gelegen, MVV-Bus 719/720/722 und Altstadtparkgarage
Die Anreise zum Ludwig‑Thoma‑Haus ist unkompliziert: Vom Bahnhof Dachau geht es in wenigen Minuten mit den MVV-Buslinien 719, 720 und 722 Richtung Altstadt; nahe gelegene Haltestellen sind Mittermayerstraße sowie Rathaus. Die Linie 719 fährt tagsüber im 10‑Minuten‑Takt bis etwa 19 Uhr, die Ringlinien 720/722 verkehren abends im 10/20‑Minuten‑Takt bis etwa Mitternacht. Damit ist auch die Rückfahrt nach Abendveranstaltungen öffentlich gut abgesichert. Für die Anfahrt mit dem Auto gilt: Das Ludwig‑Thoma‑Haus verfügt über keine eigenen Besucherparkplätze (Lieferverkehr ist auf Anfrage möglich). Empfohlen wird die Altstadtparkgarage in der Wieninger Straße 10; von dort sind es rund drei Gehminuten bis zum Eingang. Wer die Innenstadt lieber meidet, kann Park+Ride am Bahnhof nutzen und per Bus weiterfahren – eine Option, die vor größeren Abenden die Parkplatzsuche in der Altstadt entspannt. Für Fahrräder stehen in der Altstadt mehrere Abstellmöglichkeiten zur Verfügung. Taxis lassen sich am Bahnhof oder über regionale Anbieter kurzfristig organisieren. Praktisch für Ortsunkundige: In vielen Navigationssystemen ist die Adresse Augsburger Straße 23 hinterlegt; die Routenführung in die Altstadt ist gut ausgeschildert. Besuchergruppen, die mit Reisebussen anreisen, sollten sich frühzeitig mit dem Veranstalter abstimmen, um Halte- und Ausstiegszonen zu koordinieren, da es in der historischen Altstadt zu kurzfristigen Verkehrsführungen kommen kann. Wer barrierearm anreisen möchte, findet durch die zentrale Lage kurze Wege und kann die nächstgelegenen Haltestellen oder Parkangebote entsprechend nutzen. Bitte beachten Sie, dass Veranstaltungstage in der Altstadt zu höherem Besucheraufkommen führen – planen Sie für die Parkplatzsuche und den Fußweg von der Garage zum Haus ein kleines Zeitpolster ein.
Saalplan, Sitzplätze und Technik: Stockmann‑Saal, Erchana‑Saal und Thiemann‑Gewölbe im Überblick
Der Stockmann‑Saal ist der größte Veranstaltungsraum des Hauses und bietet je nach Bestuhlung bis zu 394 Sitzplätze (davon 300 im Saal und 94 auf der umlaufenden Galerie) oder bis zu 730 Plätze im Stehen. Neben Reihenbestuhlung sind Tischvarianten möglich; ein Konzertflügel steht bereit. Die Bühne weist ein Lichtmaß von etwa 7,60 Metern Breite und 4,47/4,87 Metern Tiefe (links/rechts) auf. Für die Planung stehen offizielle Bestuhlungspläne als PDF zur Verfügung, ebenso ein Technical Rider und ein DMX‑Patch, die Ton‑ und Lichtanforderungen, Hängepunkte und Anschlüsse definieren. Der Erchana‑Saal mit rund 173 Quadratmetern eignet sich ideal für mittelgroße Lesungen, Kammerkonzerte, Tagungen oder Workshops; mit Reihenbestuhlung sind bis zu 170 Plätze (mit Mittelgang) möglich, als Tischbestuhlung bis zu 120. Hier ist die Bühne etwa 6,00 mal 6,50 Meter groß. Das Thiemann‑Gewölbe – etwa 162 Quadratmeter – überzeugt durch seine besondere Architektur mit Säulen und eignet sich für atmosphärische Formate, Empfänge und Ausstellungen; hier sind bis zu 120 Sitzplätze realisierbar. Ergänzend gibt es drei Stuben: die Paula‑Wimmer‑Stube (ca. 70 Quadratmeter, 22 Plätze mit Tischen), die Kaspar‑Lorinser‑Stube (ca. 27 Quadratmeter, 12 Plätze) und die Andreas‑Voest‑Stube (ca. 27 Quadratmeter, 12 Plätze). Alle Säle verfügen über moderne Licht‑ und Tontechnik, Beamer/Leinwand sowie WLAN; der große und der mittlere Saal haben jeweils einen Flügel. Wer als Veranstalter plant, profitiert von den offiziellen Bestuhlungsplänen: Sie zeigen Sichtachsen, Fluchtwege und genaue Reihenanordnungen und helfen, Platzkontingente korrekt zu kalkulieren. Für Reihenbestuhlung mit Galerie ist die Ticketierung besonders übersichtlich, da die Saalkapazität klar ausgewiesen ist. Bei Tagungen und Empfängen empfiehlt sich, die Tischbestuhlungsvarianten zu prüfen, um Cateringflächen, Technikinseln oder Posterwände einzuplanen. Für Konzerte mit großer Stehfläche lässt sich der Stockmann‑Saal offen bespielen; dann ist die maximale Auslastung von bis zu 730 Gästen möglich. In allen Räumen gilt: Die technischen Spezifikationen aus dem Technical Rider sind verbindlich und sollten frühzeitig in die Produktion einfließen – das betrifft u. a. Stromkreise, FOH‑Positionen, Hängepunkte und Sicherheitsvorgaben der bayerischen Versammlungsstättenverordnung, die als Download bereitsteht.
Tickets & Buchung: Wege zur Karte und Hinweise für Veranstalter
Für Besucher führt der einfachste Weg zur Eintrittskarte über den Veranstaltungskalender der Stadt Dachau: Zu jedem Termin sind dort Ort, Uhrzeit, Kurzbeschreibung und in der Regel auch Ticket‑/Reservierungshinweise des jeweils verantwortlichen Veranstalters hinterlegt. Je nach Produktion kommen Online‑Ticketsysteme, Vorverkaufsstellen oder Abendkassen zum Einsatz; die Ticketwege sind nicht einheitlich, da das Ludwig‑Thoma‑Haus als städtisches Haus von verschiedenen Veranstaltern genutzt wird. Wer eine Veranstaltung besuchen möchte, sollte daher den Eintrag im Kalender prüfen und – falls nötig – dem Link oder Kontakt zum jeweiligen Anbieter folgen. Für Gruppen lohnt eine frühzeitige Reservierung, insbesondere bei nummerierter Bestuhlung im Stockmann‑Saal. Für Veranstalter bietet die Stadt Dachau transparente Konditionen: Dachauer Vereine, kulturelle und politische Gruppierungen, Parteien, gemeinnützige Gesellschaften, Kindergärten, Horte und Schulen sowie Benefizveranstalter können die Räume kostenfrei mieten. Für auswärtige Vereine, öffentliche Aufgabenträger, Kirchen und die Polizei gelten gestaffelte Mietpreise; für Kulturveranstalter, Gewerbetreibende, Verkaufsveranstalter und Banken sind ebenfalls Pauschalen ausgewiesen. Zusätzlich existieren Raumbuchungs‑Formulare und eine Haus‑ und Benutzungsordnung als offizielle Downloads. Für private Feiern gilt eine Besonderheit: Sie sind nur zulässig, wenn alle drei Säle gemeinsam gebucht werden. Das Catering ist frei wählbar, Speisen und Getränke dürfen mitgebracht oder durch externe Dienstleister gestellt werden; eine Küche sowie Geschirr stellt die Stadt nicht, und entstehender Abfall ist eigenständig zu entsorgen. Durch diese Regelungen bleibt das Haus flexibel für Kultur und Bürgerschaft nutzbar, gleichzeitig erhalten Veranstalter klare Planungsgrundlagen. Wer Technik, Aufbauzeiten oder Probezeiten benötigt, sollte die Angaben aus Technical Rider und Hausordnung berücksichtigen und frühzeitig mit dem Kulturamt die Details abstimmen.
Geschichte & Besonderheiten: Vom Unterbräustadel zum kulturellen Zentrum
Das Gebäude, in dem sich heute das Ludwig‑Thoma‑Haus befindet, blickt auf eine bewegte Geschichte: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gehörte das Areal zum gegenüberliegenden Wirtshaus Unterbräu; der sogenannte Unterbräustadel diente als Veranstaltungsraum, in dem zwischen 1903 und 1906 die Dachauer Christmetten‑Spiele stattfanden. Während des Ersten Weltkriegs wurde der Unterbräustadel zum katholischen Gesellschaftshaus und Zentrum des Vereinslebens; Teile der seit 1919 aufgebauten Bibliothek wurden in der NS‑Zeit als Lagerbibliothek an das KZ Dachau übergeben. 1933 übernahm die NSDAP das Gesellschaftshaus als Veranstaltungsort, später entstand hier das erste Kino der Stadt. Nach dessen Schließung baute die Stadt Dachau das Gebäude 1973/74 zum Vereins‑ und Veranstaltungshaus um. 1991/92 folgte ein Erweiterungsbau mit kompletter Neugestaltung; die feierliche Einweihung fand im Oktober 1994 statt. Ein Blickfang im Eingangsbereich ist das Relief mit der Stadtsilhouette Dachaus um eine Steinsäule, geschaffen von Karl Halt‑Troßbach – es stammt aus der Phase der Umgestaltung. Auch die Namen der Räume verweisen auf die lokale Kulturgeschichte: Der Stockmann‑Saal ehrt den Maler und Ehrenbürger Hermann Stockmann (1867–1938); das Thiemann‑Gewölbe erinnert an den Grafiker und Holzschnitt‑Erneuerer Carl Thiemann (1881–1966), Mitbegründer der Künstlervereinigung Dachau; die Erchana‑Bezeichnung geht auf die Edle Erchana von Dahauua zurück, deren Schenkungsurkunde aus dem Jahr 805 als früheste Erwähnung Dachaus gilt. Die Stuben sind weiteren Persönlichkeiten gewidmet: Paula Wimmer (1876–1971), Malerin des frühen Expressionismus; Kaspar Lorinser, Titelfigur eines unvollendeten Romans von Ludwig Thoma (1919/20); sowie Andreas Voest, eine zentrale Figur aus Thomas Werk (1905). Diese Bezüge machen deutlich, dass das Haus nicht nur Bühne und Saal, sondern auch Ort gelebter Erinnerung ist – verankert in der Künstler‑ und Stadtgeschichte Dachaus. Heute fungiert es als kommunales Kulturzentrum, in dem internationale Gastspiele, städtische Reihen und lokale Initiativen zusammenkommen. Die inhaltliche wie räumliche Weiterentwicklung seit den 1970er‑Jahren spiegelt sich im heutigen Angebot: Professionelle Technik, flexible Raumformate und städtebaulich zentrale Lage verbinden sich zu einem offenen Haus für viele Zielgruppen.
Ausstattung, Service & Nutzung: Technik, Stuben und praktische Hinweise
Für eine gelungene Produktion bietet das Ludwig‑Thoma‑Haus sinnvolle Standards: fest verbaute Licht‑ und Tontechnik, Projektionsmöglichkeiten mit Beamer und Leinwand, WLAN‑Abdeckung und je ein Flügel im großen sowie im mittleren Saal. Der Stockmann‑Saal mit Galerie eignet sich für größere Theater‑ und Konzertformate, aber auch für Bälle, Präsentationen oder Preisverleihungen; die verschiedenen Bestuhlungsvarianten (Reihe, Tisch, Stehplatz) erlauben es, Inhalte und Atmosphäre passend zu wählen. Der Erchana‑Saal schließt mit seinem Format ideal an Lesungen, Kammermusik, Workshops oder Tagungen an, während das Thiemann‑Gewölbe durch seine Gewölbestruktur und Säulen besonders stimmungsvoll für Empfänge, kleinere Konzerte oder Ausstellungen genutzt werden kann. Die drei Stuben ergänzen das Raumangebot: Mit 70 Quadratmetern bietet die Paula‑Wimmer‑Stube Platz für rund 22 Personen an Tischen – ideal für Gremiensitzungen oder Seminare. Kaspar‑Lorinser‑ und Andreas‑Voest‑Stube sind mit jeweils rund 27 Quadratmetern und 12 Plätzen gute Rückzugsorte für Besprechungen, Coachings oder als Produktionsbüro. Wer als Veranstalter plant, sollte die offizielle Haus‑ und Benutzungsordnung einbeziehen; sie regelt unter anderem Sicherheit, Brandschutz und Nutzungszeiten. Die Versammlungsstättenverordnung des Freistaats Bayern ist als verbindliche Grundlage verlinkt. Für Technikteams stehen Technical Rider und DMX‑Patch zum Download bereit, wodurch Vorab‑Abstimmungen mit externen Dienstleistern effizient ablaufen. Dank WLAN ist auch hybrides Arbeiten möglich – etwa für Online‑Akkreditierungen oder Streaming‑Begleitformate, sofern diese im Einzelfall mit dem Kulturamt abgestimmt sind. Besucherinnen und Besucher profitieren von klar gekennzeichneten Eingängen und Foyers; die Saalangaben in Programmhinweisen erleichtern die Orientierung vor Ort. Da das Haus keine Küche bereitstellt, empfiehlt es sich, mit Caterern Lösungen für Speisen, Ausgabe und Logistik zu planen und Abfallkonzepte einzuarbeiten. Für die Abendplanung gilt: Wer mit dem Auto kommt, fährt am besten direkt in die Altstadtparkgarage und geht den kurzen Weg zu Fuß; wer mit dem Bus fährt, sollte die Taktzeiten im Blick behalten. So lassen sich Einlass und Beginn entspannt erreichen – besonders bei nummerierter Bestuhlung im Stockmann‑Saal.
Fotomotive, Eindruck & Lage: Was Besucher vorab wissen möchten
Viele Besucher möchten vor dem Event ein Gefühl für Raumwirkung und Atmosphäre bekommen. Der Stockmann‑Saal wirkt durch seine Galerie offen und zugleich konzentriert; die Blickachsen von der Galerie auf die Bühne sind übersichtlich, und die Parkettflächen erlauben sowohl nahe Bühnenerlebnisse bei Reihen‑ oder Tischbestuhlung als auch weite, offene Stehbereiche bei Konzerten. Der Erchana‑Saal entfaltet seine Stärken bei Formaten, die Nähe und gute Sprachverständlichkeit verlangen – Lesungen, Podien, kleinere Ensembles. Das Thiemann‑Gewölbe punktet mit architektonischem Charakter, der Empfänge und Ausstellungen visuell trägt. Für die Anreise liefert die zentrale Lage in der Altstadt klare Vorteile: Gastronomie, Schlossareal und Fußwege liegen nah beieinander – ideal für ausgedehnte Kulturabende. Wer das erste Mal kommt, findet die Adresse leicht über Navigationsgeräte; Busreisende orientieren sich an den Haltestellen Mittermayerstraße oder Rathaus. Wer mit Kindern kommt, kann vor Familienformaten im Veranstaltungskalender prüfen, ob es begleitende Angebote in Stadtbücherei, Bezirksmuseum oder im Schlossumfeld gibt. Für Veranstalter empfiehlt sich, im Vorfeld Bildmotive (z. B. leere Bestuhlungsvarianten) und Raumdaten aus den Bestuhlungsplänen zu sichten, um Werbematerialien auf die Saalwirkung abzustimmen. Ebenso sinnvoll ist es, im Technical Rider die technischen Parameter mit der Band‑ oder Ensembleproduktion abzugleichen. Insgesamt vermittelt das Ludwig‑Thoma‑Haus den Eindruck eines gewachsenen, bürgernahen Kulturortes mit professionellem Kern – ein Haus, das sowohl lokalen Initiativen Raum gibt als auch anspruchsvollen Gastspielen eine verlässliche Bühne bietet.
Quellen:
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Ludwig-Thoma-Haus | Veranstaltungen & Programm
Das Ludwig‑Thoma‑Haus an der Augsburger Straße 23 ist das städtische Veranstaltungshaus der Großen Kreisstadt Dachau und seit Jahrzehnten ein Fixpunkt für Theater, Konzerte, Lesungen und Kulturveranstaltungen. Dank seiner zentralen Lage in der Altstadt ist es zu Fuß, per MVV-Bus und mit dem Auto schnell erreichbar; Parken ist in der nahegelegenen Altstadtparkgarage möglich. Herzstück ist der große Stockmann‑Saal mit flexiblen Bestuhlungsvarianten und Galerie, dazu kommen der vielseitige Erchana‑Saal, das atmosphärische Thiemann‑Gewölbe sowie drei charaktervolle Stuben für Workshops, Proben oder Sitzungen. Moderne Licht‑ und Tontechnik, Beamer/Leinwand, WLAN und ein Konzertflügel unterstützen professionelle Veranstaltungen ebenso wie Vereinsabende oder Benefizformate. Die offiziellen Bestuhlungspläne geben Planungssicherheit; das städtische Veranstaltungskalender-Portal bündelt Termine und Ticket-Hinweise übersichtlich. Wer sich für die Geschichte der Dachauer Kulturlandschaft interessiert, entdeckt im Haus zudem Bezüge zu bedeutenden Persönlichkeiten und Epochen – vom Relief im Foyer bis zu Raumnamen, die an Künstlerinnen, Künstler und historische Gestalten erinnern. Diese Mischung aus Stadtgeschichte, zeitgemäßer Ausstattung und guter Erreichbarkeit macht das Ludwig‑Thoma‑Haus zur ersten Adresse für Kultur in Dachau.
Veranstaltungen und Programm: Theater, Konzerte, Lesungen – aktuell und vielseitig
Das Programm im Ludwig‑Thoma‑Haus ist so vielfältig wie die Stadt selbst. Im Veranstaltungskalender der Stadt Dachau finden sich regelmäßig Theatergastspiele, Konzerte zwischen Klassik, Folk und Jazz, Kinder- und Jugendtheater, Lesungen, Benefizabende und Formate für die lokale Kulturszene. Beispielhaft für das Frühjahr 2026 sind mehrere Veranstaltungen im April angekündigt, darunter eine musikalische Benefizlesung sowie Theateraufführungen und Gastspiele internationaler Formationen. Solche Beispiele zeigen die Bandbreite: Mal richtet sich ein Abend an das Familienpublikum, mal stehen literarische Stimmen im Vordergrund, mal dominieren musikalische Entdeckungen von Folk bis Weltmusik. Die große Stärke des Hauses liegt in der Kombination aus professioneller Infrastruktur und kommunaler Verankerung: Städtische Reihen, lokale Vereine und externe Veranstalter nutzen die Räume gleichermaßen – was das Programm abwechslungsreich und niedrigschwellig macht. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Im offiziellen Veranstaltungskalender der Stadt Dachau lässt sich gezielt nach Datum, Genre oder Ort filtern, sodass Termine im Ludwig‑Thoma‑Haus schnell gefunden sind. Dort sind für die jeweils verantwortlichen Veranstalter auch die gängigen Ticketwege hinterlegt – von Online-Verkaufssystemen bis zu lokalen Vorverkaufsstellen je nach Event. Da das Haus mehrere Säle und Stuben bietet, können parallel oder zeitversetzt unterschiedliche Formate stattfinden, vom Kinderstück am Nachmittag bis zum Konzert am Abend. Für Familien ist besonders attraktiv, dass regelmäßig kindgerechte Theater- und Mitmachformate im Kalender auftauchen; Kulturinteressierte schätzen die Lesungen und Konzertabende in gut erreichbarer City-Lage. Wer selbst plant, ein Projekt zu besuchen, sollte die angegebenen Einlass- und Beginnzeiten der jeweiligen Veranstaltung beachten und bei nummerierten Platzkontingenten auf die Bestuhlungsvariante achten, die im Saalplan vermerkt ist. Kurzfristige Änderungen sind im Kalender abgebildet – daher lohnt ein Blick kurz vor dem Termin.
Anfahrt & Parken: zentral gelegen, MVV-Bus 719/720/722 und Altstadtparkgarage
Die Anreise zum Ludwig‑Thoma‑Haus ist unkompliziert: Vom Bahnhof Dachau geht es in wenigen Minuten mit den MVV-Buslinien 719, 720 und 722 Richtung Altstadt; nahe gelegene Haltestellen sind Mittermayerstraße sowie Rathaus. Die Linie 719 fährt tagsüber im 10‑Minuten‑Takt bis etwa 19 Uhr, die Ringlinien 720/722 verkehren abends im 10/20‑Minuten‑Takt bis etwa Mitternacht. Damit ist auch die Rückfahrt nach Abendveranstaltungen öffentlich gut abgesichert. Für die Anfahrt mit dem Auto gilt: Das Ludwig‑Thoma‑Haus verfügt über keine eigenen Besucherparkplätze (Lieferverkehr ist auf Anfrage möglich). Empfohlen wird die Altstadtparkgarage in der Wieninger Straße 10; von dort sind es rund drei Gehminuten bis zum Eingang. Wer die Innenstadt lieber meidet, kann Park+Ride am Bahnhof nutzen und per Bus weiterfahren – eine Option, die vor größeren Abenden die Parkplatzsuche in der Altstadt entspannt. Für Fahrräder stehen in der Altstadt mehrere Abstellmöglichkeiten zur Verfügung. Taxis lassen sich am Bahnhof oder über regionale Anbieter kurzfristig organisieren. Praktisch für Ortsunkundige: In vielen Navigationssystemen ist die Adresse Augsburger Straße 23 hinterlegt; die Routenführung in die Altstadt ist gut ausgeschildert. Besuchergruppen, die mit Reisebussen anreisen, sollten sich frühzeitig mit dem Veranstalter abstimmen, um Halte- und Ausstiegszonen zu koordinieren, da es in der historischen Altstadt zu kurzfristigen Verkehrsführungen kommen kann. Wer barrierearm anreisen möchte, findet durch die zentrale Lage kurze Wege und kann die nächstgelegenen Haltestellen oder Parkangebote entsprechend nutzen. Bitte beachten Sie, dass Veranstaltungstage in der Altstadt zu höherem Besucheraufkommen führen – planen Sie für die Parkplatzsuche und den Fußweg von der Garage zum Haus ein kleines Zeitpolster ein.
Saalplan, Sitzplätze und Technik: Stockmann‑Saal, Erchana‑Saal und Thiemann‑Gewölbe im Überblick
Der Stockmann‑Saal ist der größte Veranstaltungsraum des Hauses und bietet je nach Bestuhlung bis zu 394 Sitzplätze (davon 300 im Saal und 94 auf der umlaufenden Galerie) oder bis zu 730 Plätze im Stehen. Neben Reihenbestuhlung sind Tischvarianten möglich; ein Konzertflügel steht bereit. Die Bühne weist ein Lichtmaß von etwa 7,60 Metern Breite und 4,47/4,87 Metern Tiefe (links/rechts) auf. Für die Planung stehen offizielle Bestuhlungspläne als PDF zur Verfügung, ebenso ein Technical Rider und ein DMX‑Patch, die Ton‑ und Lichtanforderungen, Hängepunkte und Anschlüsse definieren. Der Erchana‑Saal mit rund 173 Quadratmetern eignet sich ideal für mittelgroße Lesungen, Kammerkonzerte, Tagungen oder Workshops; mit Reihenbestuhlung sind bis zu 170 Plätze (mit Mittelgang) möglich, als Tischbestuhlung bis zu 120. Hier ist die Bühne etwa 6,00 mal 6,50 Meter groß. Das Thiemann‑Gewölbe – etwa 162 Quadratmeter – überzeugt durch seine besondere Architektur mit Säulen und eignet sich für atmosphärische Formate, Empfänge und Ausstellungen; hier sind bis zu 120 Sitzplätze realisierbar. Ergänzend gibt es drei Stuben: die Paula‑Wimmer‑Stube (ca. 70 Quadratmeter, 22 Plätze mit Tischen), die Kaspar‑Lorinser‑Stube (ca. 27 Quadratmeter, 12 Plätze) und die Andreas‑Voest‑Stube (ca. 27 Quadratmeter, 12 Plätze). Alle Säle verfügen über moderne Licht‑ und Tontechnik, Beamer/Leinwand sowie WLAN; der große und der mittlere Saal haben jeweils einen Flügel. Wer als Veranstalter plant, profitiert von den offiziellen Bestuhlungsplänen: Sie zeigen Sichtachsen, Fluchtwege und genaue Reihenanordnungen und helfen, Platzkontingente korrekt zu kalkulieren. Für Reihenbestuhlung mit Galerie ist die Ticketierung besonders übersichtlich, da die Saalkapazität klar ausgewiesen ist. Bei Tagungen und Empfängen empfiehlt sich, die Tischbestuhlungsvarianten zu prüfen, um Cateringflächen, Technikinseln oder Posterwände einzuplanen. Für Konzerte mit großer Stehfläche lässt sich der Stockmann‑Saal offen bespielen; dann ist die maximale Auslastung von bis zu 730 Gästen möglich. In allen Räumen gilt: Die technischen Spezifikationen aus dem Technical Rider sind verbindlich und sollten frühzeitig in die Produktion einfließen – das betrifft u. a. Stromkreise, FOH‑Positionen, Hängepunkte und Sicherheitsvorgaben der bayerischen Versammlungsstättenverordnung, die als Download bereitsteht.
Tickets & Buchung: Wege zur Karte und Hinweise für Veranstalter
Für Besucher führt der einfachste Weg zur Eintrittskarte über den Veranstaltungskalender der Stadt Dachau: Zu jedem Termin sind dort Ort, Uhrzeit, Kurzbeschreibung und in der Regel auch Ticket‑/Reservierungshinweise des jeweils verantwortlichen Veranstalters hinterlegt. Je nach Produktion kommen Online‑Ticketsysteme, Vorverkaufsstellen oder Abendkassen zum Einsatz; die Ticketwege sind nicht einheitlich, da das Ludwig‑Thoma‑Haus als städtisches Haus von verschiedenen Veranstaltern genutzt wird. Wer eine Veranstaltung besuchen möchte, sollte daher den Eintrag im Kalender prüfen und – falls nötig – dem Link oder Kontakt zum jeweiligen Anbieter folgen. Für Gruppen lohnt eine frühzeitige Reservierung, insbesondere bei nummerierter Bestuhlung im Stockmann‑Saal. Für Veranstalter bietet die Stadt Dachau transparente Konditionen: Dachauer Vereine, kulturelle und politische Gruppierungen, Parteien, gemeinnützige Gesellschaften, Kindergärten, Horte und Schulen sowie Benefizveranstalter können die Räume kostenfrei mieten. Für auswärtige Vereine, öffentliche Aufgabenträger, Kirchen und die Polizei gelten gestaffelte Mietpreise; für Kulturveranstalter, Gewerbetreibende, Verkaufsveranstalter und Banken sind ebenfalls Pauschalen ausgewiesen. Zusätzlich existieren Raumbuchungs‑Formulare und eine Haus‑ und Benutzungsordnung als offizielle Downloads. Für private Feiern gilt eine Besonderheit: Sie sind nur zulässig, wenn alle drei Säle gemeinsam gebucht werden. Das Catering ist frei wählbar, Speisen und Getränke dürfen mitgebracht oder durch externe Dienstleister gestellt werden; eine Küche sowie Geschirr stellt die Stadt nicht, und entstehender Abfall ist eigenständig zu entsorgen. Durch diese Regelungen bleibt das Haus flexibel für Kultur und Bürgerschaft nutzbar, gleichzeitig erhalten Veranstalter klare Planungsgrundlagen. Wer Technik, Aufbauzeiten oder Probezeiten benötigt, sollte die Angaben aus Technical Rider und Hausordnung berücksichtigen und frühzeitig mit dem Kulturamt die Details abstimmen.
Geschichte & Besonderheiten: Vom Unterbräustadel zum kulturellen Zentrum
Das Gebäude, in dem sich heute das Ludwig‑Thoma‑Haus befindet, blickt auf eine bewegte Geschichte: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gehörte das Areal zum gegenüberliegenden Wirtshaus Unterbräu; der sogenannte Unterbräustadel diente als Veranstaltungsraum, in dem zwischen 1903 und 1906 die Dachauer Christmetten‑Spiele stattfanden. Während des Ersten Weltkriegs wurde der Unterbräustadel zum katholischen Gesellschaftshaus und Zentrum des Vereinslebens; Teile der seit 1919 aufgebauten Bibliothek wurden in der NS‑Zeit als Lagerbibliothek an das KZ Dachau übergeben. 1933 übernahm die NSDAP das Gesellschaftshaus als Veranstaltungsort, später entstand hier das erste Kino der Stadt. Nach dessen Schließung baute die Stadt Dachau das Gebäude 1973/74 zum Vereins‑ und Veranstaltungshaus um. 1991/92 folgte ein Erweiterungsbau mit kompletter Neugestaltung; die feierliche Einweihung fand im Oktober 1994 statt. Ein Blickfang im Eingangsbereich ist das Relief mit der Stadtsilhouette Dachaus um eine Steinsäule, geschaffen von Karl Halt‑Troßbach – es stammt aus der Phase der Umgestaltung. Auch die Namen der Räume verweisen auf die lokale Kulturgeschichte: Der Stockmann‑Saal ehrt den Maler und Ehrenbürger Hermann Stockmann (1867–1938); das Thiemann‑Gewölbe erinnert an den Grafiker und Holzschnitt‑Erneuerer Carl Thiemann (1881–1966), Mitbegründer der Künstlervereinigung Dachau; die Erchana‑Bezeichnung geht auf die Edle Erchana von Dahauua zurück, deren Schenkungsurkunde aus dem Jahr 805 als früheste Erwähnung Dachaus gilt. Die Stuben sind weiteren Persönlichkeiten gewidmet: Paula Wimmer (1876–1971), Malerin des frühen Expressionismus; Kaspar Lorinser, Titelfigur eines unvollendeten Romans von Ludwig Thoma (1919/20); sowie Andreas Voest, eine zentrale Figur aus Thomas Werk (1905). Diese Bezüge machen deutlich, dass das Haus nicht nur Bühne und Saal, sondern auch Ort gelebter Erinnerung ist – verankert in der Künstler‑ und Stadtgeschichte Dachaus. Heute fungiert es als kommunales Kulturzentrum, in dem internationale Gastspiele, städtische Reihen und lokale Initiativen zusammenkommen. Die inhaltliche wie räumliche Weiterentwicklung seit den 1970er‑Jahren spiegelt sich im heutigen Angebot: Professionelle Technik, flexible Raumformate und städtebaulich zentrale Lage verbinden sich zu einem offenen Haus für viele Zielgruppen.
Ausstattung, Service & Nutzung: Technik, Stuben und praktische Hinweise
Für eine gelungene Produktion bietet das Ludwig‑Thoma‑Haus sinnvolle Standards: fest verbaute Licht‑ und Tontechnik, Projektionsmöglichkeiten mit Beamer und Leinwand, WLAN‑Abdeckung und je ein Flügel im großen sowie im mittleren Saal. Der Stockmann‑Saal mit Galerie eignet sich für größere Theater‑ und Konzertformate, aber auch für Bälle, Präsentationen oder Preisverleihungen; die verschiedenen Bestuhlungsvarianten (Reihe, Tisch, Stehplatz) erlauben es, Inhalte und Atmosphäre passend zu wählen. Der Erchana‑Saal schließt mit seinem Format ideal an Lesungen, Kammermusik, Workshops oder Tagungen an, während das Thiemann‑Gewölbe durch seine Gewölbestruktur und Säulen besonders stimmungsvoll für Empfänge, kleinere Konzerte oder Ausstellungen genutzt werden kann. Die drei Stuben ergänzen das Raumangebot: Mit 70 Quadratmetern bietet die Paula‑Wimmer‑Stube Platz für rund 22 Personen an Tischen – ideal für Gremiensitzungen oder Seminare. Kaspar‑Lorinser‑ und Andreas‑Voest‑Stube sind mit jeweils rund 27 Quadratmetern und 12 Plätzen gute Rückzugsorte für Besprechungen, Coachings oder als Produktionsbüro. Wer als Veranstalter plant, sollte die offizielle Haus‑ und Benutzungsordnung einbeziehen; sie regelt unter anderem Sicherheit, Brandschutz und Nutzungszeiten. Die Versammlungsstättenverordnung des Freistaats Bayern ist als verbindliche Grundlage verlinkt. Für Technikteams stehen Technical Rider und DMX‑Patch zum Download bereit, wodurch Vorab‑Abstimmungen mit externen Dienstleistern effizient ablaufen. Dank WLAN ist auch hybrides Arbeiten möglich – etwa für Online‑Akkreditierungen oder Streaming‑Begleitformate, sofern diese im Einzelfall mit dem Kulturamt abgestimmt sind. Besucherinnen und Besucher profitieren von klar gekennzeichneten Eingängen und Foyers; die Saalangaben in Programmhinweisen erleichtern die Orientierung vor Ort. Da das Haus keine Küche bereitstellt, empfiehlt es sich, mit Caterern Lösungen für Speisen, Ausgabe und Logistik zu planen und Abfallkonzepte einzuarbeiten. Für die Abendplanung gilt: Wer mit dem Auto kommt, fährt am besten direkt in die Altstadtparkgarage und geht den kurzen Weg zu Fuß; wer mit dem Bus fährt, sollte die Taktzeiten im Blick behalten. So lassen sich Einlass und Beginn entspannt erreichen – besonders bei nummerierter Bestuhlung im Stockmann‑Saal.
Fotomotive, Eindruck & Lage: Was Besucher vorab wissen möchten
Viele Besucher möchten vor dem Event ein Gefühl für Raumwirkung und Atmosphäre bekommen. Der Stockmann‑Saal wirkt durch seine Galerie offen und zugleich konzentriert; die Blickachsen von der Galerie auf die Bühne sind übersichtlich, und die Parkettflächen erlauben sowohl nahe Bühnenerlebnisse bei Reihen‑ oder Tischbestuhlung als auch weite, offene Stehbereiche bei Konzerten. Der Erchana‑Saal entfaltet seine Stärken bei Formaten, die Nähe und gute Sprachverständlichkeit verlangen – Lesungen, Podien, kleinere Ensembles. Das Thiemann‑Gewölbe punktet mit architektonischem Charakter, der Empfänge und Ausstellungen visuell trägt. Für die Anreise liefert die zentrale Lage in der Altstadt klare Vorteile: Gastronomie, Schlossareal und Fußwege liegen nah beieinander – ideal für ausgedehnte Kulturabende. Wer das erste Mal kommt, findet die Adresse leicht über Navigationsgeräte; Busreisende orientieren sich an den Haltestellen Mittermayerstraße oder Rathaus. Wer mit Kindern kommt, kann vor Familienformaten im Veranstaltungskalender prüfen, ob es begleitende Angebote in Stadtbücherei, Bezirksmuseum oder im Schlossumfeld gibt. Für Veranstalter empfiehlt sich, im Vorfeld Bildmotive (z. B. leere Bestuhlungsvarianten) und Raumdaten aus den Bestuhlungsplänen zu sichten, um Werbematerialien auf die Saalwirkung abzustimmen. Ebenso sinnvoll ist es, im Technical Rider die technischen Parameter mit der Band‑ oder Ensembleproduktion abzugleichen. Insgesamt vermittelt das Ludwig‑Thoma‑Haus den Eindruck eines gewachsenen, bürgernahen Kulturortes mit professionellem Kern – ein Haus, das sowohl lokalen Initiativen Raum gibt als auch anspruchsvollen Gastspielen eine verlässliche Bühne bietet.
Quellen:
Ludwig-Thoma-Haus | Veranstaltungen & Programm
Das Ludwig‑Thoma‑Haus an der Augsburger Straße 23 ist das städtische Veranstaltungshaus der Großen Kreisstadt Dachau und seit Jahrzehnten ein Fixpunkt für Theater, Konzerte, Lesungen und Kulturveranstaltungen. Dank seiner zentralen Lage in der Altstadt ist es zu Fuß, per MVV-Bus und mit dem Auto schnell erreichbar; Parken ist in der nahegelegenen Altstadtparkgarage möglich. Herzstück ist der große Stockmann‑Saal mit flexiblen Bestuhlungsvarianten und Galerie, dazu kommen der vielseitige Erchana‑Saal, das atmosphärische Thiemann‑Gewölbe sowie drei charaktervolle Stuben für Workshops, Proben oder Sitzungen. Moderne Licht‑ und Tontechnik, Beamer/Leinwand, WLAN und ein Konzertflügel unterstützen professionelle Veranstaltungen ebenso wie Vereinsabende oder Benefizformate. Die offiziellen Bestuhlungspläne geben Planungssicherheit; das städtische Veranstaltungskalender-Portal bündelt Termine und Ticket-Hinweise übersichtlich. Wer sich für die Geschichte der Dachauer Kulturlandschaft interessiert, entdeckt im Haus zudem Bezüge zu bedeutenden Persönlichkeiten und Epochen – vom Relief im Foyer bis zu Raumnamen, die an Künstlerinnen, Künstler und historische Gestalten erinnern. Diese Mischung aus Stadtgeschichte, zeitgemäßer Ausstattung und guter Erreichbarkeit macht das Ludwig‑Thoma‑Haus zur ersten Adresse für Kultur in Dachau.
Veranstaltungen und Programm: Theater, Konzerte, Lesungen – aktuell und vielseitig
Das Programm im Ludwig‑Thoma‑Haus ist so vielfältig wie die Stadt selbst. Im Veranstaltungskalender der Stadt Dachau finden sich regelmäßig Theatergastspiele, Konzerte zwischen Klassik, Folk und Jazz, Kinder- und Jugendtheater, Lesungen, Benefizabende und Formate für die lokale Kulturszene. Beispielhaft für das Frühjahr 2026 sind mehrere Veranstaltungen im April angekündigt, darunter eine musikalische Benefizlesung sowie Theateraufführungen und Gastspiele internationaler Formationen. Solche Beispiele zeigen die Bandbreite: Mal richtet sich ein Abend an das Familienpublikum, mal stehen literarische Stimmen im Vordergrund, mal dominieren musikalische Entdeckungen von Folk bis Weltmusik. Die große Stärke des Hauses liegt in der Kombination aus professioneller Infrastruktur und kommunaler Verankerung: Städtische Reihen, lokale Vereine und externe Veranstalter nutzen die Räume gleichermaßen – was das Programm abwechslungsreich und niedrigschwellig macht. Für Besucherinnen und Besucher bedeutet das: Im offiziellen Veranstaltungskalender der Stadt Dachau lässt sich gezielt nach Datum, Genre oder Ort filtern, sodass Termine im Ludwig‑Thoma‑Haus schnell gefunden sind. Dort sind für die jeweils verantwortlichen Veranstalter auch die gängigen Ticketwege hinterlegt – von Online-Verkaufssystemen bis zu lokalen Vorverkaufsstellen je nach Event. Da das Haus mehrere Säle und Stuben bietet, können parallel oder zeitversetzt unterschiedliche Formate stattfinden, vom Kinderstück am Nachmittag bis zum Konzert am Abend. Für Familien ist besonders attraktiv, dass regelmäßig kindgerechte Theater- und Mitmachformate im Kalender auftauchen; Kulturinteressierte schätzen die Lesungen und Konzertabende in gut erreichbarer City-Lage. Wer selbst plant, ein Projekt zu besuchen, sollte die angegebenen Einlass- und Beginnzeiten der jeweiligen Veranstaltung beachten und bei nummerierten Platzkontingenten auf die Bestuhlungsvariante achten, die im Saalplan vermerkt ist. Kurzfristige Änderungen sind im Kalender abgebildet – daher lohnt ein Blick kurz vor dem Termin.
Anfahrt & Parken: zentral gelegen, MVV-Bus 719/720/722 und Altstadtparkgarage
Die Anreise zum Ludwig‑Thoma‑Haus ist unkompliziert: Vom Bahnhof Dachau geht es in wenigen Minuten mit den MVV-Buslinien 719, 720 und 722 Richtung Altstadt; nahe gelegene Haltestellen sind Mittermayerstraße sowie Rathaus. Die Linie 719 fährt tagsüber im 10‑Minuten‑Takt bis etwa 19 Uhr, die Ringlinien 720/722 verkehren abends im 10/20‑Minuten‑Takt bis etwa Mitternacht. Damit ist auch die Rückfahrt nach Abendveranstaltungen öffentlich gut abgesichert. Für die Anfahrt mit dem Auto gilt: Das Ludwig‑Thoma‑Haus verfügt über keine eigenen Besucherparkplätze (Lieferverkehr ist auf Anfrage möglich). Empfohlen wird die Altstadtparkgarage in der Wieninger Straße 10; von dort sind es rund drei Gehminuten bis zum Eingang. Wer die Innenstadt lieber meidet, kann Park+Ride am Bahnhof nutzen und per Bus weiterfahren – eine Option, die vor größeren Abenden die Parkplatzsuche in der Altstadt entspannt. Für Fahrräder stehen in der Altstadt mehrere Abstellmöglichkeiten zur Verfügung. Taxis lassen sich am Bahnhof oder über regionale Anbieter kurzfristig organisieren. Praktisch für Ortsunkundige: In vielen Navigationssystemen ist die Adresse Augsburger Straße 23 hinterlegt; die Routenführung in die Altstadt ist gut ausgeschildert. Besuchergruppen, die mit Reisebussen anreisen, sollten sich frühzeitig mit dem Veranstalter abstimmen, um Halte- und Ausstiegszonen zu koordinieren, da es in der historischen Altstadt zu kurzfristigen Verkehrsführungen kommen kann. Wer barrierearm anreisen möchte, findet durch die zentrale Lage kurze Wege und kann die nächstgelegenen Haltestellen oder Parkangebote entsprechend nutzen. Bitte beachten Sie, dass Veranstaltungstage in der Altstadt zu höherem Besucheraufkommen führen – planen Sie für die Parkplatzsuche und den Fußweg von der Garage zum Haus ein kleines Zeitpolster ein.
Saalplan, Sitzplätze und Technik: Stockmann‑Saal, Erchana‑Saal und Thiemann‑Gewölbe im Überblick
Der Stockmann‑Saal ist der größte Veranstaltungsraum des Hauses und bietet je nach Bestuhlung bis zu 394 Sitzplätze (davon 300 im Saal und 94 auf der umlaufenden Galerie) oder bis zu 730 Plätze im Stehen. Neben Reihenbestuhlung sind Tischvarianten möglich; ein Konzertflügel steht bereit. Die Bühne weist ein Lichtmaß von etwa 7,60 Metern Breite und 4,47/4,87 Metern Tiefe (links/rechts) auf. Für die Planung stehen offizielle Bestuhlungspläne als PDF zur Verfügung, ebenso ein Technical Rider und ein DMX‑Patch, die Ton‑ und Lichtanforderungen, Hängepunkte und Anschlüsse definieren. Der Erchana‑Saal mit rund 173 Quadratmetern eignet sich ideal für mittelgroße Lesungen, Kammerkonzerte, Tagungen oder Workshops; mit Reihenbestuhlung sind bis zu 170 Plätze (mit Mittelgang) möglich, als Tischbestuhlung bis zu 120. Hier ist die Bühne etwa 6,00 mal 6,50 Meter groß. Das Thiemann‑Gewölbe – etwa 162 Quadratmeter – überzeugt durch seine besondere Architektur mit Säulen und eignet sich für atmosphärische Formate, Empfänge und Ausstellungen; hier sind bis zu 120 Sitzplätze realisierbar. Ergänzend gibt es drei Stuben: die Paula‑Wimmer‑Stube (ca. 70 Quadratmeter, 22 Plätze mit Tischen), die Kaspar‑Lorinser‑Stube (ca. 27 Quadratmeter, 12 Plätze) und die Andreas‑Voest‑Stube (ca. 27 Quadratmeter, 12 Plätze). Alle Säle verfügen über moderne Licht‑ und Tontechnik, Beamer/Leinwand sowie WLAN; der große und der mittlere Saal haben jeweils einen Flügel. Wer als Veranstalter plant, profitiert von den offiziellen Bestuhlungsplänen: Sie zeigen Sichtachsen, Fluchtwege und genaue Reihenanordnungen und helfen, Platzkontingente korrekt zu kalkulieren. Für Reihenbestuhlung mit Galerie ist die Ticketierung besonders übersichtlich, da die Saalkapazität klar ausgewiesen ist. Bei Tagungen und Empfängen empfiehlt sich, die Tischbestuhlungsvarianten zu prüfen, um Cateringflächen, Technikinseln oder Posterwände einzuplanen. Für Konzerte mit großer Stehfläche lässt sich der Stockmann‑Saal offen bespielen; dann ist die maximale Auslastung von bis zu 730 Gästen möglich. In allen Räumen gilt: Die technischen Spezifikationen aus dem Technical Rider sind verbindlich und sollten frühzeitig in die Produktion einfließen – das betrifft u. a. Stromkreise, FOH‑Positionen, Hängepunkte und Sicherheitsvorgaben der bayerischen Versammlungsstättenverordnung, die als Download bereitsteht.
Tickets & Buchung: Wege zur Karte und Hinweise für Veranstalter
Für Besucher führt der einfachste Weg zur Eintrittskarte über den Veranstaltungskalender der Stadt Dachau: Zu jedem Termin sind dort Ort, Uhrzeit, Kurzbeschreibung und in der Regel auch Ticket‑/Reservierungshinweise des jeweils verantwortlichen Veranstalters hinterlegt. Je nach Produktion kommen Online‑Ticketsysteme, Vorverkaufsstellen oder Abendkassen zum Einsatz; die Ticketwege sind nicht einheitlich, da das Ludwig‑Thoma‑Haus als städtisches Haus von verschiedenen Veranstaltern genutzt wird. Wer eine Veranstaltung besuchen möchte, sollte daher den Eintrag im Kalender prüfen und – falls nötig – dem Link oder Kontakt zum jeweiligen Anbieter folgen. Für Gruppen lohnt eine frühzeitige Reservierung, insbesondere bei nummerierter Bestuhlung im Stockmann‑Saal. Für Veranstalter bietet die Stadt Dachau transparente Konditionen: Dachauer Vereine, kulturelle und politische Gruppierungen, Parteien, gemeinnützige Gesellschaften, Kindergärten, Horte und Schulen sowie Benefizveranstalter können die Räume kostenfrei mieten. Für auswärtige Vereine, öffentliche Aufgabenträger, Kirchen und die Polizei gelten gestaffelte Mietpreise; für Kulturveranstalter, Gewerbetreibende, Verkaufsveranstalter und Banken sind ebenfalls Pauschalen ausgewiesen. Zusätzlich existieren Raumbuchungs‑Formulare und eine Haus‑ und Benutzungsordnung als offizielle Downloads. Für private Feiern gilt eine Besonderheit: Sie sind nur zulässig, wenn alle drei Säle gemeinsam gebucht werden. Das Catering ist frei wählbar, Speisen und Getränke dürfen mitgebracht oder durch externe Dienstleister gestellt werden; eine Küche sowie Geschirr stellt die Stadt nicht, und entstehender Abfall ist eigenständig zu entsorgen. Durch diese Regelungen bleibt das Haus flexibel für Kultur und Bürgerschaft nutzbar, gleichzeitig erhalten Veranstalter klare Planungsgrundlagen. Wer Technik, Aufbauzeiten oder Probezeiten benötigt, sollte die Angaben aus Technical Rider und Hausordnung berücksichtigen und frühzeitig mit dem Kulturamt die Details abstimmen.
Geschichte & Besonderheiten: Vom Unterbräustadel zum kulturellen Zentrum
Das Gebäude, in dem sich heute das Ludwig‑Thoma‑Haus befindet, blickt auf eine bewegte Geschichte: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gehörte das Areal zum gegenüberliegenden Wirtshaus Unterbräu; der sogenannte Unterbräustadel diente als Veranstaltungsraum, in dem zwischen 1903 und 1906 die Dachauer Christmetten‑Spiele stattfanden. Während des Ersten Weltkriegs wurde der Unterbräustadel zum katholischen Gesellschaftshaus und Zentrum des Vereinslebens; Teile der seit 1919 aufgebauten Bibliothek wurden in der NS‑Zeit als Lagerbibliothek an das KZ Dachau übergeben. 1933 übernahm die NSDAP das Gesellschaftshaus als Veranstaltungsort, später entstand hier das erste Kino der Stadt. Nach dessen Schließung baute die Stadt Dachau das Gebäude 1973/74 zum Vereins‑ und Veranstaltungshaus um. 1991/92 folgte ein Erweiterungsbau mit kompletter Neugestaltung; die feierliche Einweihung fand im Oktober 1994 statt. Ein Blickfang im Eingangsbereich ist das Relief mit der Stadtsilhouette Dachaus um eine Steinsäule, geschaffen von Karl Halt‑Troßbach – es stammt aus der Phase der Umgestaltung. Auch die Namen der Räume verweisen auf die lokale Kulturgeschichte: Der Stockmann‑Saal ehrt den Maler und Ehrenbürger Hermann Stockmann (1867–1938); das Thiemann‑Gewölbe erinnert an den Grafiker und Holzschnitt‑Erneuerer Carl Thiemann (1881–1966), Mitbegründer der Künstlervereinigung Dachau; die Erchana‑Bezeichnung geht auf die Edle Erchana von Dahauua zurück, deren Schenkungsurkunde aus dem Jahr 805 als früheste Erwähnung Dachaus gilt. Die Stuben sind weiteren Persönlichkeiten gewidmet: Paula Wimmer (1876–1971), Malerin des frühen Expressionismus; Kaspar Lorinser, Titelfigur eines unvollendeten Romans von Ludwig Thoma (1919/20); sowie Andreas Voest, eine zentrale Figur aus Thomas Werk (1905). Diese Bezüge machen deutlich, dass das Haus nicht nur Bühne und Saal, sondern auch Ort gelebter Erinnerung ist – verankert in der Künstler‑ und Stadtgeschichte Dachaus. Heute fungiert es als kommunales Kulturzentrum, in dem internationale Gastspiele, städtische Reihen und lokale Initiativen zusammenkommen. Die inhaltliche wie räumliche Weiterentwicklung seit den 1970er‑Jahren spiegelt sich im heutigen Angebot: Professionelle Technik, flexible Raumformate und städtebaulich zentrale Lage verbinden sich zu einem offenen Haus für viele Zielgruppen.
Ausstattung, Service & Nutzung: Technik, Stuben und praktische Hinweise
Für eine gelungene Produktion bietet das Ludwig‑Thoma‑Haus sinnvolle Standards: fest verbaute Licht‑ und Tontechnik, Projektionsmöglichkeiten mit Beamer und Leinwand, WLAN‑Abdeckung und je ein Flügel im großen sowie im mittleren Saal. Der Stockmann‑Saal mit Galerie eignet sich für größere Theater‑ und Konzertformate, aber auch für Bälle, Präsentationen oder Preisverleihungen; die verschiedenen Bestuhlungsvarianten (Reihe, Tisch, Stehplatz) erlauben es, Inhalte und Atmosphäre passend zu wählen. Der Erchana‑Saal schließt mit seinem Format ideal an Lesungen, Kammermusik, Workshops oder Tagungen an, während das Thiemann‑Gewölbe durch seine Gewölbestruktur und Säulen besonders stimmungsvoll für Empfänge, kleinere Konzerte oder Ausstellungen genutzt werden kann. Die drei Stuben ergänzen das Raumangebot: Mit 70 Quadratmetern bietet die Paula‑Wimmer‑Stube Platz für rund 22 Personen an Tischen – ideal für Gremiensitzungen oder Seminare. Kaspar‑Lorinser‑ und Andreas‑Voest‑Stube sind mit jeweils rund 27 Quadratmetern und 12 Plätzen gute Rückzugsorte für Besprechungen, Coachings oder als Produktionsbüro. Wer als Veranstalter plant, sollte die offizielle Haus‑ und Benutzungsordnung einbeziehen; sie regelt unter anderem Sicherheit, Brandschutz und Nutzungszeiten. Die Versammlungsstättenverordnung des Freistaats Bayern ist als verbindliche Grundlage verlinkt. Für Technikteams stehen Technical Rider und DMX‑Patch zum Download bereit, wodurch Vorab‑Abstimmungen mit externen Dienstleistern effizient ablaufen. Dank WLAN ist auch hybrides Arbeiten möglich – etwa für Online‑Akkreditierungen oder Streaming‑Begleitformate, sofern diese im Einzelfall mit dem Kulturamt abgestimmt sind. Besucherinnen und Besucher profitieren von klar gekennzeichneten Eingängen und Foyers; die Saalangaben in Programmhinweisen erleichtern die Orientierung vor Ort. Da das Haus keine Küche bereitstellt, empfiehlt es sich, mit Caterern Lösungen für Speisen, Ausgabe und Logistik zu planen und Abfallkonzepte einzuarbeiten. Für die Abendplanung gilt: Wer mit dem Auto kommt, fährt am besten direkt in die Altstadtparkgarage und geht den kurzen Weg zu Fuß; wer mit dem Bus fährt, sollte die Taktzeiten im Blick behalten. So lassen sich Einlass und Beginn entspannt erreichen – besonders bei nummerierter Bestuhlung im Stockmann‑Saal.
Fotomotive, Eindruck & Lage: Was Besucher vorab wissen möchten
Viele Besucher möchten vor dem Event ein Gefühl für Raumwirkung und Atmosphäre bekommen. Der Stockmann‑Saal wirkt durch seine Galerie offen und zugleich konzentriert; die Blickachsen von der Galerie auf die Bühne sind übersichtlich, und die Parkettflächen erlauben sowohl nahe Bühnenerlebnisse bei Reihen‑ oder Tischbestuhlung als auch weite, offene Stehbereiche bei Konzerten. Der Erchana‑Saal entfaltet seine Stärken bei Formaten, die Nähe und gute Sprachverständlichkeit verlangen – Lesungen, Podien, kleinere Ensembles. Das Thiemann‑Gewölbe punktet mit architektonischem Charakter, der Empfänge und Ausstellungen visuell trägt. Für die Anreise liefert die zentrale Lage in der Altstadt klare Vorteile: Gastronomie, Schlossareal und Fußwege liegen nah beieinander – ideal für ausgedehnte Kulturabende. Wer das erste Mal kommt, findet die Adresse leicht über Navigationsgeräte; Busreisende orientieren sich an den Haltestellen Mittermayerstraße oder Rathaus. Wer mit Kindern kommt, kann vor Familienformaten im Veranstaltungskalender prüfen, ob es begleitende Angebote in Stadtbücherei, Bezirksmuseum oder im Schlossumfeld gibt. Für Veranstalter empfiehlt sich, im Vorfeld Bildmotive (z. B. leere Bestuhlungsvarianten) und Raumdaten aus den Bestuhlungsplänen zu sichten, um Werbematerialien auf die Saalwirkung abzustimmen. Ebenso sinnvoll ist es, im Technical Rider die technischen Parameter mit der Band‑ oder Ensembleproduktion abzugleichen. Insgesamt vermittelt das Ludwig‑Thoma‑Haus den Eindruck eines gewachsenen, bürgernahen Kulturortes mit professionellem Kern – ein Haus, das sowohl lokalen Initiativen Raum gibt als auch anspruchsvollen Gastspielen eine verlässliche Bühne bietet.
Quellen:
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