
Schloßstraße 7A, Dachau
Schloßstraße 7A, 85221 Dachau, Germany
Dachauer Wasserturm | Ausstellung & Förderverein
Der Dachauer Wasserturm ist einer der ungewöhnlichsten Kulturorte in Oberbayern. Er ragt am Schlossberg in unmittelbarer Nachbarschaft zu Schloss Dachau auf und verbindet eindrucksvoll Technikgeschichte mit Gegenwartskultur. 1910 für die städtische Wasserversorgung in Betrieb genommen, prägt das markante Bauwerk bis heute die Silhouette der Altstadt. Seit 1998 werden die mehrstöckigen Turmräume kuratiert mit Ausstellungen, Lesungen und Konzerten bespielt, organisiert vom engagierten Förderverein Dachauer Wasserturm. Besucherinnen und Besucher schätzen die besondere Atmosphäre der engen Treppen, der rundlaufenden Räume und des wechselnden Lichts, das durch schmale Öffnungen und unter dem Dach einfallt. Der Turm hat keine festen Öffnungszeiten, denn er öffnet gezielt zu den jeweiligen Ausstellungen; das macht den Besuch planbar und lässt Raum für konzentrierte Kunstbegegnungen. Die Anreise ist einfach: Offizielle Zugangsbeschreibung über den Hofgartenweg, zusätzliche Navi-Angaben führen oft über die Schloßstraße. Parken ist oben am Schlossplatz und im Parkhaus in der Wieningerstraße möglich; mit der Stadtbuslinie 718 erreichen Sie die Haltestellen Dachauer Wasserturm oder Schloss Dachau. So wird aus einem technischen Denkmal ein lebendiger Kulturraum, der Historie greifbar macht und aktuelle Kunst aus der Region und darüber hinaus zeigt.
Ausstellungen und Programm im Dachauer Wasserturm
Das Ausstellungsprogramm im Dachauer Wasserturm wird seit 1998 vom Förderverein kuratiert und umfasst Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Installationen sowie kleinere Konzert- und Lesungsformate. Aufgrund der besonderen Architektur des Turms werden Projekte bevorzugt, die auf die räumliche Situation reagieren oder mit ihr in Dialog treten. Die Räume verteilen sich über mehrere Stockwerke; die Grundrisse zeigen Ebenen vom ersten bis zum vierten Stock samt Dachgeschoss. Diese vertikale Abfolge erzeugt beim Rundgang eine dramaturgische Spannung: Wer die schmale Treppe hinaufsteigt, erlebt Ausstellungssequenzen fast wie Kapitel, die nacheinander betreten und erfahren werden. Dass es keine festen Öffnungszeiten gibt, ist konzeptionell begründet und praktisch: Der Turm öffnet zu klar definierten Ausstellungsterminen mit kommunizierten Besuchszeiten. So lassen sich Aufbau und Abbau, Kunstvermittlung und Veranstaltungen in Ruhe planen und durchführen. Ein Beispiel für das Spektrum ist die Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Partnern, etwa Fotoprojekte gemeinsam mit Dachauer Kulturinstitutionen; die Stadt veröffentlichte hierzu Hinweise zu Fotografieausstellungen im Wasserturm. Immer wieder treten Künstlerinnen und Künstler mit ortsspezifischen Arbeiten auf, die den Charakter des Turms aufgreifen, etwa Lichtverläufe, die Balkenstruktur im Dachgeschoss oder den runden Laufweg entlang der Außenwand. Durch die Nähe zum Schlossberg und zum Hofgarten kann auch der Außenraum in künstlerische Konzepte einbezogen werden. Hinzu kommen Einzeltermine wie Lesungen und kleine Konzerte, die aufgrund der akustischen Eigenheiten der Turmräume besonders intim wirken. Ein fester Programmpunkt in der Stadt ist die Lange Nacht der offenen Türen, die seit den späten 2000er Jahren vom Förderverein organisiert wird und über die Jahre zu einem beliebten Publikumsmagneten gewachsen ist. Damit macht der Turm in wiederkehrenden Formaten Kunst für ein breites Publikum erfahrbar, ohne den individuellen Charakter seiner Ausstellungen zu verlieren.
Adresse, Anfahrt und Parken am Schlossberg
Der Wasserturm liegt am Dachauer Schlossberg nahe beim Schloss in der Altstadt. Für postalische und vor-Ort-Informationen wird die Adresse Hofgartenweg, 85221 Dachau, kommuniziert. In Navigationssystemen erscheinen zusätzlich Einträge wie Schloßstraße 7A; auch diese Angabe führt Besucherinnen und Besucher zuverlässig an den Standort am Schlossberg. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist unkompliziert: Vom Bahnhof Dachau, der über die S-Bahn-Linie S 2 aus München erreichbar ist, fahren Stadtbusse in die Altstadt. Besonders praktisch ist die Stadtbuslinie 718, die laut Linienverlaufsplan Haltestellen mit den Bezeichnungen Dachauer Wasserturm und Schloss Dachau bedient. Wer zu Fuß gehen möchte, erreicht den Turm vom Bahnhof aus in einem längeren, aber stimmungsvollen Spaziergang bergauf durch die Altstadt, vorbei an Cafés, kleinen Geschäften und historischen Häusern. Für Autofahrerinnen und Autofahrer ist wichtig: Am Turm selbst stehen keine eigenen Parkplätze zur Verfügung. Die Stadt und der Förderverein empfehlen das Parken am Schlossplatz oberhalb des Schlossbergs sowie das Parkhaus in der Wieningerstraße. In der Altstadt gibt es weitere Parkzonen, die teilweise zeitlich begrenzt sind und eine Parkscheibe erfordern. Wegen der Lage am Schlossberg empfiehlt es sich, ein paar Minuten für den Fußweg vom Parkplatz zum Turm einzuplanen. Der Anfahrtsweg ist gut ausgeschildert, und die Nähe zum Schloss erleichtert die Orientierung. Wer mit dem Fahrrad kommt, findet in der Umgebung Möglichkeiten zum sicheren Abstellen; die steilere Topografie des Schlossbergs sollte jedoch berücksichtigt werden. Für Gruppenanreisen empfiehlt es sich, vorab die Besuchshinweise zu prüfen, insbesondere bei parallelen Veranstaltungen in der Altstadt, wenn Straßen gesperrt sind oder der Parkdruck steigt. Durch die Mischung aus Busanbindung, Altstadt-Parkplätzen und einer klaren Wegführung lässt sich der Besuch am Turm unkompliziert in einen Spaziergang durch Hofgarten und Schlossareal integrieren.
Fotos und Fotomotive rund um den Wasserturm
Der Wasserturm ist ein beliebtes Motiv für Fotografie, sowohl wegen seiner historistischen Architektur als auch aufgrund seiner Lage über den Dächern der Altstadt. Die gestaffelten Ebenen des Turms, die schmalen Fensteröffnungen und das hölzerne Dachtragwerk bieten innen wie außen reizvolle Perspektiven. Im Rahmen des Kulturprogramms wurden Fotografieprojekte und Fotoausstellungen realisiert, bei denen sich lokale Vereine und Partner engagieren. Wer den Turm besucht, erlebt in den Ausstellungsräumen wechselnde Hängungen und Installationen, oft mit gezielter Beleuchtung. Für eigene Außenaufnahmen lohnt sich der Blick vom Schlossplatz in Richtung Turm, besonders in der goldenen Stunde, wenn der Schlossberg warmes Licht auffängt. Auch die Wege entlang des Hofgartenwegs und die Bereiche rund um den Bürgerbiergarten in der Altstadt bieten interessante Ansichten mit Rahmen aus Bäumen und Mauern. Innenaufnahmen sollten mit den Ausstellungsbedingungen abgestimmt werden; typischerweise gelten gestalterische und konservatorische Vorgaben, die vor Ort kommuniziert werden. Da es keinen Aufzug gibt und die Treppen eng sein können, ist für umfangreiches Fotoequipment Planung sinnvoll. Die Raumgrundrisse zeigen, dass sich auf mehreren Etagen Präsentationsflächen befinden; das erlaubt kuratierte Fotostrecken, die sich Stockwerk für Stockwerk entfalten. Durch das Dachgeschoss mit sichtbaren Balken ergeben sich grafische Linien und wiederkehrende Strukturen, die Fotografen zu Serien inspirieren. Wer das Zusammenspiel von Kunst und Raum festhalten möchte, achtet auf Details wie die Rundung der Außenwand, Nischen und die feine Abstimmung zwischen natürlichem Lichteinfall und punktueller Beleuchtung. Im Umfeld lassen sich zudem städtische Motive einfangen: Schloss Dachau, der Hofgarten und die Gassen der Altstadt mit Kopfsteinpflaster. Informationen zu laufenden Fotoausstellungen veröffentlicht die Stadt regelmäßig im Veranstaltungskalender; daraus ergibt sich ein guter Einstieg, um Besuch und fotografisches Interesse zu verbinden. So ist der Wasserturm nicht nur Ausstellungsort, sondern auch eine Bühne für Bildserien, die urbane Geschichte und aktuelle Kunst zusammenbringen.
Förderverein Dachauer Wasserturm: Geschichte, Ziele, Engagement
Der Förderverein Dachauer Wasserturm e. V. wurde im September 1998 von Bürgerinnen und Bürgern gegründet. Ziel ist es, den Turm kulturell nutzbar zu machen, ihn der Öffentlichkeit zugänglich zu halten und Ausstellungen, Lesungen sowie Konzerte zu organisieren. Seit Gründung wird ein kuratiertes Jahresprogramm umgesetzt, das lokale und überregionale Künstlerinnen und Künstler einbindet und Kooperationen mit städtischen Einrichtungen fördert. Diese bürgerschaftliche Trägerschaft ist ein wesentlicher Grund für die Kontinuität und Qualität der Veranstaltungen. Organisatorische Informationen, etwa zur Programmkoordination, und Hinweise für Aussteller wie Grundrisse, technische Besonderheiten und Downloads, stellt der Verein auf seiner Website bereit. Die Grundrissunterlagen machen deutlich, wie sorgsam die Räume genutzt werden: Die Etagen sind unterschiedlich gegliedert, es gibt einen Thekenbereich im zweiten Stock, sichtbare Dachbalken im oberen Bereich und eingezeichnete Elemente wie Heizkörper und Steckdosen. All das erleichtert die Planung von Hängungen oder raumgreifenden Arbeiten. Der Verein ist darüber hinaus in der lokalen Kulturszene vernetzt und prägt Formate wie die Lange Nacht der offenen Türen, bei der Besucherinnen und Besucher in kurzer Zeit viele Kulturorte erleben können. Dank der Nähe zum Schlossberg fungiert der Wasserturm als Scharnier zwischen Stadtgeschichte und Gegenwartskunst, was bei Publikum und Medien auf Interesse stößt. Die Mitarbeit im Verein steht Interessierten offen; Mitgliedschaften und Unterstützungsmöglichkeiten werden transparent kommuniziert. Damit zeigt der Wasserturm beispielhaft, wie ein technisches Denkmal in kommunalem Eigentum durch zivilgesellschaftliches Engagement dauerhaft mit Leben gefüllt werden kann. Für Dachau ist der Turm so nicht nur ein Blickfang, sondern ein Ort, an dem Stadtidentität, ehrenamtliches Engagement und kulturelle Bildung ineinandergreifen.
Biergarten und Umgebung: Kultur und Genuss rund um den Turm
Direkt am Wasserturm befindet sich kein eigener Biergarten, doch in der Altstadt am Schlossberg liegt der Bürgerbiergarten, ein beliebter Treffpunkt in der warmen Jahreszeit. Die räumliche Nähe von Kulturort und Biergarten macht es leicht, einen Ausstellungsbesuch mit einem kurzen Stopp auf eine Erfrischung zu verbinden. Diskussionen in der Stadtpolitik zeigen, dass die unmittelbare Umgebung des Turms als sensibles Kultur- und Denkmalareal wahrgenommen wird. In der öffentlichen Debatte wurde sogar die Anlage einer Boulebahn am Areal erwogen; letztlich entschied man sich zugunsten der kulturellen Nutzung und des Ensembleschutzes gegen eine Freizeitfläche direkt neben dem Turm. Diese Entscheidungen unterstreichen, wie eng in Dachau Stadtleben, Denkmalschutz und Kulturarbeit abgestimmt werden. Besucherinnen und Besucher profitieren davon: Der Weg vom Schlossplatz zum Turm führt an historischen Mauern und Grünbereichen vorbei, und wer im Biergarten oder in einem der Cafés in der Altstadt einkehrt, erlebt das kulturelle Umfeld in entspannter Atmosphäre. Für Gruppen, die eine Ausstellung mit einem gemütlichen Ausklang verbinden möchten, empfiehlt sich die Anreise mit dem Bus bis Schloss Dachau oder Dachauer Wasserturm, da Parkflächen am Schlossplatz begrenzt sind. Abends trägt die Beleuchtung rund um Schloss und Turm zur Stimmung bei, sodass auch ein kurzer Spaziergang nach Veranstaltungsende zu einem schönen Abschluss wird. Insgesamt entsteht ein stimmiges Gesamtbild aus Kulturgenuss, Stadtnatur und bayerischer Geselligkeit, das den Aufenthalt am Wasserturm über den reinen Ausstellungsbesuch hinaus bereichert.
Geschichte und Besonderheiten: Von 1910 bis heute
Der Dachauer Wasserturm wurde 1910 in Dienst gestellt und war für die junge städtische Wasserversorgung ein Meilenstein. Über mehr als ein halbes Jahrhundert sorgte das Bauwerk für ausreichenden Wasserdruck in der Stadt. 1969 übernahm ein neuer Hochbehälter bei Günding diese Aufgabe, weshalb der Turm seine ursprüngliche Funktion verlor. In den 1980er Jahren wurde zwischenzeitlich sogar über Abriss oder alternative Nutzungen nachgedacht. Schließlich entschied die Stadt, den Turm zu erhalten, zu sanieren und als Kulturort zu etablieren. Seit 1998 wird er für Ausstellungen, Lesungen und Konzerte genutzt. Die räumlichen Besonderheiten sind ein prägendes Merkmal des Besuchserlebnisses: Der Zugang erfolgt über eine enge Treppe, und bis zum ersten Stock sind es etwa 100 Stufen. Einen Aufzug gibt es nicht, was die Barrierefreiheit einschränkt. Die Grundrisse dokumentieren eine klare Stockwerksgliederung bis ins Dachgeschoss mit sichtbaren Balken und variablen Hänge- und Stellflächen. Diese Charakteristik macht den Turm für kuratierte Kunst- und Fotoprojekte attraktiv, die die Vertikalität und die Sequenz der Räume nutzen. Aus der Historie erklärt sich auch der starke lokale Bezug: Als technisches Denkmal gehört der Turm der Stadt Dachau und ist ein identitätsstiftender Ort, der den Schlossberg als Kulturareal abrundet. Die Nähe zu Schloss Dachau erleichtert zudem die Einbindung in städtische Kulturveranstaltungen und touristische Angebote. Praktisch relevant sind die Besuchshinweise: keine festen Öffnungszeiten, Zugang über den Hofgartenweg, Parken am Schlossplatz oder im Parkhaus in der Wieningerstraße sowie verfügbare Altstadt-Parkzonen. Toiletten befinden sich im Turm, sind aber nur über Treppen erreichbar. Wer mit dem öffentlichen Nahverkehr anreist, nutzt vom Bahnhof Dachau den Stadtbus 718, der Haltestellen Dachauer Wasserturm und Schloss Dachau anfährt. Zusammengenommen entsteht ein Profil, das Tradition und Gegenwart verbindet: ein 1910 eröffnetes Bauwerk, das nach dem Ende seiner Versorgungsaufgabe 1969 nicht in Vergessenheit geriet, sondern seit 1998 als lebendiger Kultur- und Ausstellungsort überzeugt.
Quellen:
- Förderverein Dachauer Wasserturm e. V. – Hinweise für Besucher
- Förderverein Dachauer Wasserturm e. V. – Adresse und Anfahrt
- Förderverein Dachauer Wasserturm e. V. – Vereinsinfo und Ziele
- Stadtwerke Dachau – Linienverlaufsplan Stadtbus 718
- Süddeutsche Zeitung – Wasserturm Dachau, Förderverein und Veranstaltungen
- Wikipedia (it) – Dachauer Wasserturm, Baujahr 1910, Nutzung seit 1998
- Merkur – Bürgerbiergarten und Umfeld am Schlossberg, Entscheidung gegen Bouleplatz
- Stadt Dachau – Fotoausstellung im Dachauer Wasserturm
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Dachauer Wasserturm | Ausstellung & Förderverein
Der Dachauer Wasserturm ist einer der ungewöhnlichsten Kulturorte in Oberbayern. Er ragt am Schlossberg in unmittelbarer Nachbarschaft zu Schloss Dachau auf und verbindet eindrucksvoll Technikgeschichte mit Gegenwartskultur. 1910 für die städtische Wasserversorgung in Betrieb genommen, prägt das markante Bauwerk bis heute die Silhouette der Altstadt. Seit 1998 werden die mehrstöckigen Turmräume kuratiert mit Ausstellungen, Lesungen und Konzerten bespielt, organisiert vom engagierten Förderverein Dachauer Wasserturm. Besucherinnen und Besucher schätzen die besondere Atmosphäre der engen Treppen, der rundlaufenden Räume und des wechselnden Lichts, das durch schmale Öffnungen und unter dem Dach einfallt. Der Turm hat keine festen Öffnungszeiten, denn er öffnet gezielt zu den jeweiligen Ausstellungen; das macht den Besuch planbar und lässt Raum für konzentrierte Kunstbegegnungen. Die Anreise ist einfach: Offizielle Zugangsbeschreibung über den Hofgartenweg, zusätzliche Navi-Angaben führen oft über die Schloßstraße. Parken ist oben am Schlossplatz und im Parkhaus in der Wieningerstraße möglich; mit der Stadtbuslinie 718 erreichen Sie die Haltestellen Dachauer Wasserturm oder Schloss Dachau. So wird aus einem technischen Denkmal ein lebendiger Kulturraum, der Historie greifbar macht und aktuelle Kunst aus der Region und darüber hinaus zeigt.
Ausstellungen und Programm im Dachauer Wasserturm
Das Ausstellungsprogramm im Dachauer Wasserturm wird seit 1998 vom Förderverein kuratiert und umfasst Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Installationen sowie kleinere Konzert- und Lesungsformate. Aufgrund der besonderen Architektur des Turms werden Projekte bevorzugt, die auf die räumliche Situation reagieren oder mit ihr in Dialog treten. Die Räume verteilen sich über mehrere Stockwerke; die Grundrisse zeigen Ebenen vom ersten bis zum vierten Stock samt Dachgeschoss. Diese vertikale Abfolge erzeugt beim Rundgang eine dramaturgische Spannung: Wer die schmale Treppe hinaufsteigt, erlebt Ausstellungssequenzen fast wie Kapitel, die nacheinander betreten und erfahren werden. Dass es keine festen Öffnungszeiten gibt, ist konzeptionell begründet und praktisch: Der Turm öffnet zu klar definierten Ausstellungsterminen mit kommunizierten Besuchszeiten. So lassen sich Aufbau und Abbau, Kunstvermittlung und Veranstaltungen in Ruhe planen und durchführen. Ein Beispiel für das Spektrum ist die Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Partnern, etwa Fotoprojekte gemeinsam mit Dachauer Kulturinstitutionen; die Stadt veröffentlichte hierzu Hinweise zu Fotografieausstellungen im Wasserturm. Immer wieder treten Künstlerinnen und Künstler mit ortsspezifischen Arbeiten auf, die den Charakter des Turms aufgreifen, etwa Lichtverläufe, die Balkenstruktur im Dachgeschoss oder den runden Laufweg entlang der Außenwand. Durch die Nähe zum Schlossberg und zum Hofgarten kann auch der Außenraum in künstlerische Konzepte einbezogen werden. Hinzu kommen Einzeltermine wie Lesungen und kleine Konzerte, die aufgrund der akustischen Eigenheiten der Turmräume besonders intim wirken. Ein fester Programmpunkt in der Stadt ist die Lange Nacht der offenen Türen, die seit den späten 2000er Jahren vom Förderverein organisiert wird und über die Jahre zu einem beliebten Publikumsmagneten gewachsen ist. Damit macht der Turm in wiederkehrenden Formaten Kunst für ein breites Publikum erfahrbar, ohne den individuellen Charakter seiner Ausstellungen zu verlieren.
Adresse, Anfahrt und Parken am Schlossberg
Der Wasserturm liegt am Dachauer Schlossberg nahe beim Schloss in der Altstadt. Für postalische und vor-Ort-Informationen wird die Adresse Hofgartenweg, 85221 Dachau, kommuniziert. In Navigationssystemen erscheinen zusätzlich Einträge wie Schloßstraße 7A; auch diese Angabe führt Besucherinnen und Besucher zuverlässig an den Standort am Schlossberg. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist unkompliziert: Vom Bahnhof Dachau, der über die S-Bahn-Linie S 2 aus München erreichbar ist, fahren Stadtbusse in die Altstadt. Besonders praktisch ist die Stadtbuslinie 718, die laut Linienverlaufsplan Haltestellen mit den Bezeichnungen Dachauer Wasserturm und Schloss Dachau bedient. Wer zu Fuß gehen möchte, erreicht den Turm vom Bahnhof aus in einem längeren, aber stimmungsvollen Spaziergang bergauf durch die Altstadt, vorbei an Cafés, kleinen Geschäften und historischen Häusern. Für Autofahrerinnen und Autofahrer ist wichtig: Am Turm selbst stehen keine eigenen Parkplätze zur Verfügung. Die Stadt und der Förderverein empfehlen das Parken am Schlossplatz oberhalb des Schlossbergs sowie das Parkhaus in der Wieningerstraße. In der Altstadt gibt es weitere Parkzonen, die teilweise zeitlich begrenzt sind und eine Parkscheibe erfordern. Wegen der Lage am Schlossberg empfiehlt es sich, ein paar Minuten für den Fußweg vom Parkplatz zum Turm einzuplanen. Der Anfahrtsweg ist gut ausgeschildert, und die Nähe zum Schloss erleichtert die Orientierung. Wer mit dem Fahrrad kommt, findet in der Umgebung Möglichkeiten zum sicheren Abstellen; die steilere Topografie des Schlossbergs sollte jedoch berücksichtigt werden. Für Gruppenanreisen empfiehlt es sich, vorab die Besuchshinweise zu prüfen, insbesondere bei parallelen Veranstaltungen in der Altstadt, wenn Straßen gesperrt sind oder der Parkdruck steigt. Durch die Mischung aus Busanbindung, Altstadt-Parkplätzen und einer klaren Wegführung lässt sich der Besuch am Turm unkompliziert in einen Spaziergang durch Hofgarten und Schlossareal integrieren.
Fotos und Fotomotive rund um den Wasserturm
Der Wasserturm ist ein beliebtes Motiv für Fotografie, sowohl wegen seiner historistischen Architektur als auch aufgrund seiner Lage über den Dächern der Altstadt. Die gestaffelten Ebenen des Turms, die schmalen Fensteröffnungen und das hölzerne Dachtragwerk bieten innen wie außen reizvolle Perspektiven. Im Rahmen des Kulturprogramms wurden Fotografieprojekte und Fotoausstellungen realisiert, bei denen sich lokale Vereine und Partner engagieren. Wer den Turm besucht, erlebt in den Ausstellungsräumen wechselnde Hängungen und Installationen, oft mit gezielter Beleuchtung. Für eigene Außenaufnahmen lohnt sich der Blick vom Schlossplatz in Richtung Turm, besonders in der goldenen Stunde, wenn der Schlossberg warmes Licht auffängt. Auch die Wege entlang des Hofgartenwegs und die Bereiche rund um den Bürgerbiergarten in der Altstadt bieten interessante Ansichten mit Rahmen aus Bäumen und Mauern. Innenaufnahmen sollten mit den Ausstellungsbedingungen abgestimmt werden; typischerweise gelten gestalterische und konservatorische Vorgaben, die vor Ort kommuniziert werden. Da es keinen Aufzug gibt und die Treppen eng sein können, ist für umfangreiches Fotoequipment Planung sinnvoll. Die Raumgrundrisse zeigen, dass sich auf mehreren Etagen Präsentationsflächen befinden; das erlaubt kuratierte Fotostrecken, die sich Stockwerk für Stockwerk entfalten. Durch das Dachgeschoss mit sichtbaren Balken ergeben sich grafische Linien und wiederkehrende Strukturen, die Fotografen zu Serien inspirieren. Wer das Zusammenspiel von Kunst und Raum festhalten möchte, achtet auf Details wie die Rundung der Außenwand, Nischen und die feine Abstimmung zwischen natürlichem Lichteinfall und punktueller Beleuchtung. Im Umfeld lassen sich zudem städtische Motive einfangen: Schloss Dachau, der Hofgarten und die Gassen der Altstadt mit Kopfsteinpflaster. Informationen zu laufenden Fotoausstellungen veröffentlicht die Stadt regelmäßig im Veranstaltungskalender; daraus ergibt sich ein guter Einstieg, um Besuch und fotografisches Interesse zu verbinden. So ist der Wasserturm nicht nur Ausstellungsort, sondern auch eine Bühne für Bildserien, die urbane Geschichte und aktuelle Kunst zusammenbringen.
Förderverein Dachauer Wasserturm: Geschichte, Ziele, Engagement
Der Förderverein Dachauer Wasserturm e. V. wurde im September 1998 von Bürgerinnen und Bürgern gegründet. Ziel ist es, den Turm kulturell nutzbar zu machen, ihn der Öffentlichkeit zugänglich zu halten und Ausstellungen, Lesungen sowie Konzerte zu organisieren. Seit Gründung wird ein kuratiertes Jahresprogramm umgesetzt, das lokale und überregionale Künstlerinnen und Künstler einbindet und Kooperationen mit städtischen Einrichtungen fördert. Diese bürgerschaftliche Trägerschaft ist ein wesentlicher Grund für die Kontinuität und Qualität der Veranstaltungen. Organisatorische Informationen, etwa zur Programmkoordination, und Hinweise für Aussteller wie Grundrisse, technische Besonderheiten und Downloads, stellt der Verein auf seiner Website bereit. Die Grundrissunterlagen machen deutlich, wie sorgsam die Räume genutzt werden: Die Etagen sind unterschiedlich gegliedert, es gibt einen Thekenbereich im zweiten Stock, sichtbare Dachbalken im oberen Bereich und eingezeichnete Elemente wie Heizkörper und Steckdosen. All das erleichtert die Planung von Hängungen oder raumgreifenden Arbeiten. Der Verein ist darüber hinaus in der lokalen Kulturszene vernetzt und prägt Formate wie die Lange Nacht der offenen Türen, bei der Besucherinnen und Besucher in kurzer Zeit viele Kulturorte erleben können. Dank der Nähe zum Schlossberg fungiert der Wasserturm als Scharnier zwischen Stadtgeschichte und Gegenwartskunst, was bei Publikum und Medien auf Interesse stößt. Die Mitarbeit im Verein steht Interessierten offen; Mitgliedschaften und Unterstützungsmöglichkeiten werden transparent kommuniziert. Damit zeigt der Wasserturm beispielhaft, wie ein technisches Denkmal in kommunalem Eigentum durch zivilgesellschaftliches Engagement dauerhaft mit Leben gefüllt werden kann. Für Dachau ist der Turm so nicht nur ein Blickfang, sondern ein Ort, an dem Stadtidentität, ehrenamtliches Engagement und kulturelle Bildung ineinandergreifen.
Biergarten und Umgebung: Kultur und Genuss rund um den Turm
Direkt am Wasserturm befindet sich kein eigener Biergarten, doch in der Altstadt am Schlossberg liegt der Bürgerbiergarten, ein beliebter Treffpunkt in der warmen Jahreszeit. Die räumliche Nähe von Kulturort und Biergarten macht es leicht, einen Ausstellungsbesuch mit einem kurzen Stopp auf eine Erfrischung zu verbinden. Diskussionen in der Stadtpolitik zeigen, dass die unmittelbare Umgebung des Turms als sensibles Kultur- und Denkmalareal wahrgenommen wird. In der öffentlichen Debatte wurde sogar die Anlage einer Boulebahn am Areal erwogen; letztlich entschied man sich zugunsten der kulturellen Nutzung und des Ensembleschutzes gegen eine Freizeitfläche direkt neben dem Turm. Diese Entscheidungen unterstreichen, wie eng in Dachau Stadtleben, Denkmalschutz und Kulturarbeit abgestimmt werden. Besucherinnen und Besucher profitieren davon: Der Weg vom Schlossplatz zum Turm führt an historischen Mauern und Grünbereichen vorbei, und wer im Biergarten oder in einem der Cafés in der Altstadt einkehrt, erlebt das kulturelle Umfeld in entspannter Atmosphäre. Für Gruppen, die eine Ausstellung mit einem gemütlichen Ausklang verbinden möchten, empfiehlt sich die Anreise mit dem Bus bis Schloss Dachau oder Dachauer Wasserturm, da Parkflächen am Schlossplatz begrenzt sind. Abends trägt die Beleuchtung rund um Schloss und Turm zur Stimmung bei, sodass auch ein kurzer Spaziergang nach Veranstaltungsende zu einem schönen Abschluss wird. Insgesamt entsteht ein stimmiges Gesamtbild aus Kulturgenuss, Stadtnatur und bayerischer Geselligkeit, das den Aufenthalt am Wasserturm über den reinen Ausstellungsbesuch hinaus bereichert.
Geschichte und Besonderheiten: Von 1910 bis heute
Der Dachauer Wasserturm wurde 1910 in Dienst gestellt und war für die junge städtische Wasserversorgung ein Meilenstein. Über mehr als ein halbes Jahrhundert sorgte das Bauwerk für ausreichenden Wasserdruck in der Stadt. 1969 übernahm ein neuer Hochbehälter bei Günding diese Aufgabe, weshalb der Turm seine ursprüngliche Funktion verlor. In den 1980er Jahren wurde zwischenzeitlich sogar über Abriss oder alternative Nutzungen nachgedacht. Schließlich entschied die Stadt, den Turm zu erhalten, zu sanieren und als Kulturort zu etablieren. Seit 1998 wird er für Ausstellungen, Lesungen und Konzerte genutzt. Die räumlichen Besonderheiten sind ein prägendes Merkmal des Besuchserlebnisses: Der Zugang erfolgt über eine enge Treppe, und bis zum ersten Stock sind es etwa 100 Stufen. Einen Aufzug gibt es nicht, was die Barrierefreiheit einschränkt. Die Grundrisse dokumentieren eine klare Stockwerksgliederung bis ins Dachgeschoss mit sichtbaren Balken und variablen Hänge- und Stellflächen. Diese Charakteristik macht den Turm für kuratierte Kunst- und Fotoprojekte attraktiv, die die Vertikalität und die Sequenz der Räume nutzen. Aus der Historie erklärt sich auch der starke lokale Bezug: Als technisches Denkmal gehört der Turm der Stadt Dachau und ist ein identitätsstiftender Ort, der den Schlossberg als Kulturareal abrundet. Die Nähe zu Schloss Dachau erleichtert zudem die Einbindung in städtische Kulturveranstaltungen und touristische Angebote. Praktisch relevant sind die Besuchshinweise: keine festen Öffnungszeiten, Zugang über den Hofgartenweg, Parken am Schlossplatz oder im Parkhaus in der Wieningerstraße sowie verfügbare Altstadt-Parkzonen. Toiletten befinden sich im Turm, sind aber nur über Treppen erreichbar. Wer mit dem öffentlichen Nahverkehr anreist, nutzt vom Bahnhof Dachau den Stadtbus 718, der Haltestellen Dachauer Wasserturm und Schloss Dachau anfährt. Zusammengenommen entsteht ein Profil, das Tradition und Gegenwart verbindet: ein 1910 eröffnetes Bauwerk, das nach dem Ende seiner Versorgungsaufgabe 1969 nicht in Vergessenheit geriet, sondern seit 1998 als lebendiger Kultur- und Ausstellungsort überzeugt.
Quellen:
- Förderverein Dachauer Wasserturm e. V. – Hinweise für Besucher
- Förderverein Dachauer Wasserturm e. V. – Adresse und Anfahrt
- Förderverein Dachauer Wasserturm e. V. – Vereinsinfo und Ziele
- Stadtwerke Dachau – Linienverlaufsplan Stadtbus 718
- Süddeutsche Zeitung – Wasserturm Dachau, Förderverein und Veranstaltungen
- Wikipedia (it) – Dachauer Wasserturm, Baujahr 1910, Nutzung seit 1998
- Merkur – Bürgerbiergarten und Umfeld am Schlossberg, Entscheidung gegen Bouleplatz
- Stadt Dachau – Fotoausstellung im Dachauer Wasserturm
Dachauer Wasserturm | Ausstellung & Förderverein
Der Dachauer Wasserturm ist einer der ungewöhnlichsten Kulturorte in Oberbayern. Er ragt am Schlossberg in unmittelbarer Nachbarschaft zu Schloss Dachau auf und verbindet eindrucksvoll Technikgeschichte mit Gegenwartskultur. 1910 für die städtische Wasserversorgung in Betrieb genommen, prägt das markante Bauwerk bis heute die Silhouette der Altstadt. Seit 1998 werden die mehrstöckigen Turmräume kuratiert mit Ausstellungen, Lesungen und Konzerten bespielt, organisiert vom engagierten Förderverein Dachauer Wasserturm. Besucherinnen und Besucher schätzen die besondere Atmosphäre der engen Treppen, der rundlaufenden Räume und des wechselnden Lichts, das durch schmale Öffnungen und unter dem Dach einfallt. Der Turm hat keine festen Öffnungszeiten, denn er öffnet gezielt zu den jeweiligen Ausstellungen; das macht den Besuch planbar und lässt Raum für konzentrierte Kunstbegegnungen. Die Anreise ist einfach: Offizielle Zugangsbeschreibung über den Hofgartenweg, zusätzliche Navi-Angaben führen oft über die Schloßstraße. Parken ist oben am Schlossplatz und im Parkhaus in der Wieningerstraße möglich; mit der Stadtbuslinie 718 erreichen Sie die Haltestellen Dachauer Wasserturm oder Schloss Dachau. So wird aus einem technischen Denkmal ein lebendiger Kulturraum, der Historie greifbar macht und aktuelle Kunst aus der Region und darüber hinaus zeigt.
Ausstellungen und Programm im Dachauer Wasserturm
Das Ausstellungsprogramm im Dachauer Wasserturm wird seit 1998 vom Förderverein kuratiert und umfasst Bildende Kunst, Fotografie, Grafik, Installationen sowie kleinere Konzert- und Lesungsformate. Aufgrund der besonderen Architektur des Turms werden Projekte bevorzugt, die auf die räumliche Situation reagieren oder mit ihr in Dialog treten. Die Räume verteilen sich über mehrere Stockwerke; die Grundrisse zeigen Ebenen vom ersten bis zum vierten Stock samt Dachgeschoss. Diese vertikale Abfolge erzeugt beim Rundgang eine dramaturgische Spannung: Wer die schmale Treppe hinaufsteigt, erlebt Ausstellungssequenzen fast wie Kapitel, die nacheinander betreten und erfahren werden. Dass es keine festen Öffnungszeiten gibt, ist konzeptionell begründet und praktisch: Der Turm öffnet zu klar definierten Ausstellungsterminen mit kommunizierten Besuchszeiten. So lassen sich Aufbau und Abbau, Kunstvermittlung und Veranstaltungen in Ruhe planen und durchführen. Ein Beispiel für das Spektrum ist die Zusammenarbeit mit lokalen und internationalen Partnern, etwa Fotoprojekte gemeinsam mit Dachauer Kulturinstitutionen; die Stadt veröffentlichte hierzu Hinweise zu Fotografieausstellungen im Wasserturm. Immer wieder treten Künstlerinnen und Künstler mit ortsspezifischen Arbeiten auf, die den Charakter des Turms aufgreifen, etwa Lichtverläufe, die Balkenstruktur im Dachgeschoss oder den runden Laufweg entlang der Außenwand. Durch die Nähe zum Schlossberg und zum Hofgarten kann auch der Außenraum in künstlerische Konzepte einbezogen werden. Hinzu kommen Einzeltermine wie Lesungen und kleine Konzerte, die aufgrund der akustischen Eigenheiten der Turmräume besonders intim wirken. Ein fester Programmpunkt in der Stadt ist die Lange Nacht der offenen Türen, die seit den späten 2000er Jahren vom Förderverein organisiert wird und über die Jahre zu einem beliebten Publikumsmagneten gewachsen ist. Damit macht der Turm in wiederkehrenden Formaten Kunst für ein breites Publikum erfahrbar, ohne den individuellen Charakter seiner Ausstellungen zu verlieren.
Adresse, Anfahrt und Parken am Schlossberg
Der Wasserturm liegt am Dachauer Schlossberg nahe beim Schloss in der Altstadt. Für postalische und vor-Ort-Informationen wird die Adresse Hofgartenweg, 85221 Dachau, kommuniziert. In Navigationssystemen erscheinen zusätzlich Einträge wie Schloßstraße 7A; auch diese Angabe führt Besucherinnen und Besucher zuverlässig an den Standort am Schlossberg. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist unkompliziert: Vom Bahnhof Dachau, der über die S-Bahn-Linie S 2 aus München erreichbar ist, fahren Stadtbusse in die Altstadt. Besonders praktisch ist die Stadtbuslinie 718, die laut Linienverlaufsplan Haltestellen mit den Bezeichnungen Dachauer Wasserturm und Schloss Dachau bedient. Wer zu Fuß gehen möchte, erreicht den Turm vom Bahnhof aus in einem längeren, aber stimmungsvollen Spaziergang bergauf durch die Altstadt, vorbei an Cafés, kleinen Geschäften und historischen Häusern. Für Autofahrerinnen und Autofahrer ist wichtig: Am Turm selbst stehen keine eigenen Parkplätze zur Verfügung. Die Stadt und der Förderverein empfehlen das Parken am Schlossplatz oberhalb des Schlossbergs sowie das Parkhaus in der Wieningerstraße. In der Altstadt gibt es weitere Parkzonen, die teilweise zeitlich begrenzt sind und eine Parkscheibe erfordern. Wegen der Lage am Schlossberg empfiehlt es sich, ein paar Minuten für den Fußweg vom Parkplatz zum Turm einzuplanen. Der Anfahrtsweg ist gut ausgeschildert, und die Nähe zum Schloss erleichtert die Orientierung. Wer mit dem Fahrrad kommt, findet in der Umgebung Möglichkeiten zum sicheren Abstellen; die steilere Topografie des Schlossbergs sollte jedoch berücksichtigt werden. Für Gruppenanreisen empfiehlt es sich, vorab die Besuchshinweise zu prüfen, insbesondere bei parallelen Veranstaltungen in der Altstadt, wenn Straßen gesperrt sind oder der Parkdruck steigt. Durch die Mischung aus Busanbindung, Altstadt-Parkplätzen und einer klaren Wegführung lässt sich der Besuch am Turm unkompliziert in einen Spaziergang durch Hofgarten und Schlossareal integrieren.
Fotos und Fotomotive rund um den Wasserturm
Der Wasserturm ist ein beliebtes Motiv für Fotografie, sowohl wegen seiner historistischen Architektur als auch aufgrund seiner Lage über den Dächern der Altstadt. Die gestaffelten Ebenen des Turms, die schmalen Fensteröffnungen und das hölzerne Dachtragwerk bieten innen wie außen reizvolle Perspektiven. Im Rahmen des Kulturprogramms wurden Fotografieprojekte und Fotoausstellungen realisiert, bei denen sich lokale Vereine und Partner engagieren. Wer den Turm besucht, erlebt in den Ausstellungsräumen wechselnde Hängungen und Installationen, oft mit gezielter Beleuchtung. Für eigene Außenaufnahmen lohnt sich der Blick vom Schlossplatz in Richtung Turm, besonders in der goldenen Stunde, wenn der Schlossberg warmes Licht auffängt. Auch die Wege entlang des Hofgartenwegs und die Bereiche rund um den Bürgerbiergarten in der Altstadt bieten interessante Ansichten mit Rahmen aus Bäumen und Mauern. Innenaufnahmen sollten mit den Ausstellungsbedingungen abgestimmt werden; typischerweise gelten gestalterische und konservatorische Vorgaben, die vor Ort kommuniziert werden. Da es keinen Aufzug gibt und die Treppen eng sein können, ist für umfangreiches Fotoequipment Planung sinnvoll. Die Raumgrundrisse zeigen, dass sich auf mehreren Etagen Präsentationsflächen befinden; das erlaubt kuratierte Fotostrecken, die sich Stockwerk für Stockwerk entfalten. Durch das Dachgeschoss mit sichtbaren Balken ergeben sich grafische Linien und wiederkehrende Strukturen, die Fotografen zu Serien inspirieren. Wer das Zusammenspiel von Kunst und Raum festhalten möchte, achtet auf Details wie die Rundung der Außenwand, Nischen und die feine Abstimmung zwischen natürlichem Lichteinfall und punktueller Beleuchtung. Im Umfeld lassen sich zudem städtische Motive einfangen: Schloss Dachau, der Hofgarten und die Gassen der Altstadt mit Kopfsteinpflaster. Informationen zu laufenden Fotoausstellungen veröffentlicht die Stadt regelmäßig im Veranstaltungskalender; daraus ergibt sich ein guter Einstieg, um Besuch und fotografisches Interesse zu verbinden. So ist der Wasserturm nicht nur Ausstellungsort, sondern auch eine Bühne für Bildserien, die urbane Geschichte und aktuelle Kunst zusammenbringen.
Förderverein Dachauer Wasserturm: Geschichte, Ziele, Engagement
Der Förderverein Dachauer Wasserturm e. V. wurde im September 1998 von Bürgerinnen und Bürgern gegründet. Ziel ist es, den Turm kulturell nutzbar zu machen, ihn der Öffentlichkeit zugänglich zu halten und Ausstellungen, Lesungen sowie Konzerte zu organisieren. Seit Gründung wird ein kuratiertes Jahresprogramm umgesetzt, das lokale und überregionale Künstlerinnen und Künstler einbindet und Kooperationen mit städtischen Einrichtungen fördert. Diese bürgerschaftliche Trägerschaft ist ein wesentlicher Grund für die Kontinuität und Qualität der Veranstaltungen. Organisatorische Informationen, etwa zur Programmkoordination, und Hinweise für Aussteller wie Grundrisse, technische Besonderheiten und Downloads, stellt der Verein auf seiner Website bereit. Die Grundrissunterlagen machen deutlich, wie sorgsam die Räume genutzt werden: Die Etagen sind unterschiedlich gegliedert, es gibt einen Thekenbereich im zweiten Stock, sichtbare Dachbalken im oberen Bereich und eingezeichnete Elemente wie Heizkörper und Steckdosen. All das erleichtert die Planung von Hängungen oder raumgreifenden Arbeiten. Der Verein ist darüber hinaus in der lokalen Kulturszene vernetzt und prägt Formate wie die Lange Nacht der offenen Türen, bei der Besucherinnen und Besucher in kurzer Zeit viele Kulturorte erleben können. Dank der Nähe zum Schlossberg fungiert der Wasserturm als Scharnier zwischen Stadtgeschichte und Gegenwartskunst, was bei Publikum und Medien auf Interesse stößt. Die Mitarbeit im Verein steht Interessierten offen; Mitgliedschaften und Unterstützungsmöglichkeiten werden transparent kommuniziert. Damit zeigt der Wasserturm beispielhaft, wie ein technisches Denkmal in kommunalem Eigentum durch zivilgesellschaftliches Engagement dauerhaft mit Leben gefüllt werden kann. Für Dachau ist der Turm so nicht nur ein Blickfang, sondern ein Ort, an dem Stadtidentität, ehrenamtliches Engagement und kulturelle Bildung ineinandergreifen.
Biergarten und Umgebung: Kultur und Genuss rund um den Turm
Direkt am Wasserturm befindet sich kein eigener Biergarten, doch in der Altstadt am Schlossberg liegt der Bürgerbiergarten, ein beliebter Treffpunkt in der warmen Jahreszeit. Die räumliche Nähe von Kulturort und Biergarten macht es leicht, einen Ausstellungsbesuch mit einem kurzen Stopp auf eine Erfrischung zu verbinden. Diskussionen in der Stadtpolitik zeigen, dass die unmittelbare Umgebung des Turms als sensibles Kultur- und Denkmalareal wahrgenommen wird. In der öffentlichen Debatte wurde sogar die Anlage einer Boulebahn am Areal erwogen; letztlich entschied man sich zugunsten der kulturellen Nutzung und des Ensembleschutzes gegen eine Freizeitfläche direkt neben dem Turm. Diese Entscheidungen unterstreichen, wie eng in Dachau Stadtleben, Denkmalschutz und Kulturarbeit abgestimmt werden. Besucherinnen und Besucher profitieren davon: Der Weg vom Schlossplatz zum Turm führt an historischen Mauern und Grünbereichen vorbei, und wer im Biergarten oder in einem der Cafés in der Altstadt einkehrt, erlebt das kulturelle Umfeld in entspannter Atmosphäre. Für Gruppen, die eine Ausstellung mit einem gemütlichen Ausklang verbinden möchten, empfiehlt sich die Anreise mit dem Bus bis Schloss Dachau oder Dachauer Wasserturm, da Parkflächen am Schlossplatz begrenzt sind. Abends trägt die Beleuchtung rund um Schloss und Turm zur Stimmung bei, sodass auch ein kurzer Spaziergang nach Veranstaltungsende zu einem schönen Abschluss wird. Insgesamt entsteht ein stimmiges Gesamtbild aus Kulturgenuss, Stadtnatur und bayerischer Geselligkeit, das den Aufenthalt am Wasserturm über den reinen Ausstellungsbesuch hinaus bereichert.
Geschichte und Besonderheiten: Von 1910 bis heute
Der Dachauer Wasserturm wurde 1910 in Dienst gestellt und war für die junge städtische Wasserversorgung ein Meilenstein. Über mehr als ein halbes Jahrhundert sorgte das Bauwerk für ausreichenden Wasserdruck in der Stadt. 1969 übernahm ein neuer Hochbehälter bei Günding diese Aufgabe, weshalb der Turm seine ursprüngliche Funktion verlor. In den 1980er Jahren wurde zwischenzeitlich sogar über Abriss oder alternative Nutzungen nachgedacht. Schließlich entschied die Stadt, den Turm zu erhalten, zu sanieren und als Kulturort zu etablieren. Seit 1998 wird er für Ausstellungen, Lesungen und Konzerte genutzt. Die räumlichen Besonderheiten sind ein prägendes Merkmal des Besuchserlebnisses: Der Zugang erfolgt über eine enge Treppe, und bis zum ersten Stock sind es etwa 100 Stufen. Einen Aufzug gibt es nicht, was die Barrierefreiheit einschränkt. Die Grundrisse dokumentieren eine klare Stockwerksgliederung bis ins Dachgeschoss mit sichtbaren Balken und variablen Hänge- und Stellflächen. Diese Charakteristik macht den Turm für kuratierte Kunst- und Fotoprojekte attraktiv, die die Vertikalität und die Sequenz der Räume nutzen. Aus der Historie erklärt sich auch der starke lokale Bezug: Als technisches Denkmal gehört der Turm der Stadt Dachau und ist ein identitätsstiftender Ort, der den Schlossberg als Kulturareal abrundet. Die Nähe zu Schloss Dachau erleichtert zudem die Einbindung in städtische Kulturveranstaltungen und touristische Angebote. Praktisch relevant sind die Besuchshinweise: keine festen Öffnungszeiten, Zugang über den Hofgartenweg, Parken am Schlossplatz oder im Parkhaus in der Wieningerstraße sowie verfügbare Altstadt-Parkzonen. Toiletten befinden sich im Turm, sind aber nur über Treppen erreichbar. Wer mit dem öffentlichen Nahverkehr anreist, nutzt vom Bahnhof Dachau den Stadtbus 718, der Haltestellen Dachauer Wasserturm und Schloss Dachau anfährt. Zusammengenommen entsteht ein Profil, das Tradition und Gegenwart verbindet: ein 1910 eröffnetes Bauwerk, das nach dem Ende seiner Versorgungsaufgabe 1969 nicht in Vergessenheit geriet, sondern seit 1998 als lebendiger Kultur- und Ausstellungsort überzeugt.
Quellen:
- Förderverein Dachauer Wasserturm e. V. – Hinweise für Besucher
- Förderverein Dachauer Wasserturm e. V. – Adresse und Anfahrt
- Förderverein Dachauer Wasserturm e. V. – Vereinsinfo und Ziele
- Stadtwerke Dachau – Linienverlaufsplan Stadtbus 718
- Süddeutsche Zeitung – Wasserturm Dachau, Förderverein und Veranstaltungen
- Wikipedia (it) – Dachauer Wasserturm, Baujahr 1910, Nutzung seit 1998
- Merkur – Bürgerbiergarten und Umfeld am Schlossberg, Entscheidung gegen Bouleplatz
- Stadt Dachau – Fotoausstellung im Dachauer Wasserturm
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Häufig gestellte Fragen
Bewertungen
Bernd Witta
1. Juni 2024
Es war mein erster Besuch hier für eine beeindruckend herausragende Ausstellung des in Dachau ansässigen Künstlers G.-R. Mey. Generell strahlt der Ort eine ganz besondere Atmosphäre aus und ist meiner Meinung nach sehr empfehlenswert für Ausstellungen.
Antonio C J
6. Februar 2026
Dieser Turm lieferte zwischen 1910 und 1969 Wasser für die Stadt. Er verfiel und wurde 1998 restauriert. Dank des Dachauer Wasserturm Fördervereins ist er zu einem kulturellen Treffpunkt geworden, an dem Ausstellungen, Lesungen und Konzerte stattfinden. Überprüfen Sie die Öffnungszeiten, denn ich glaube, er war geschlossen, zumindest als ich dort war. Ich war auch ein wenig enttäuscht, weil ich etwas anderes erwartet hatte. Da er neben den Schlossgärten liegt, kann man schnell vorbeischauen.
Rolf Lorenz
22. Juli 2018
Der Turm wurde wunderschön restauriert, und die Ausstellung, die ich dort gesehen habe, war wirklich gut gemacht. Ich habe dort einige nette Künstler getroffen, viel über Bienen gelernt und eine fantastische, praktische kreative Aktivität geschaffen. Auch wenn keine Ausstellung stattfindet, ist die gesamte Umgebung rund um das Schloss Dachau, einschließlich des Parks und der Aussicht, einen kleinen Ausflug wert.
Reinhard Mohr
1. Juni 2018
Der Dachauer Wasserturm ist immer einen Besuch wert – sowohl innen als auch außen. Er steht in unmittelbarer Nähe des Dachauer Schlosses und seines Parks, was ihn wunderschön gelegen macht – mit einem Spielplatz direkt davor. Aber er bietet auch an sich selbst einen beeindruckenden Anblick, als architektonisches und kulturhistorisches Juwel. Und das Innere ist ebenso sehenswert. Wenn es für Führungen oder Ausstellungen geöffnet ist – die oberen Etagen sind fantastisch – ist der Aufstieg über die enge, steile, aber interessante Treppe immer lohnenswert. Sogar die alten, schwarzen, noch intakten Wasserrohre sind sehr stilvoll und dekorativ. Dieses Mal hatten wir besonders Glück: eine Ausstellung oben im Wasserturm – und ein Konzert unten direkt davor! Unglaublich!
Erika Hinterberger
10. Juli 2025
Sehr. Man muss nur gut zu Fuß sein. Viele Treppen!!
